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HSBC-Chef Flint tritt überraschend zurück

Reuters

Bangalore (Reuters) - Bei der britischen Großbank HSBC kommt es überraschend zu einem Führungswechsel.

Nach nur rund eineinhalb Jahren im Amt tritt der 51-Jährige Vorstandschef John Flint zurück, wie Europas größtes Geldhaus am Montag mitteilte. Angesichts des "herausfordernden globalen Umfeldes" sei eine Veränderung an der Spitze nötig, erklärte Aufsichtsratschef Mark Tucker. Einstweilen soll der 57-jährige Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, Noel Quinn, als Interims-CEO die Bank führen, die im ersten Halbjahr ihren Gewinn deutlich steigern konnte. Das Vorsteuer-Ergebnis legte um 16 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar zu, wie das Institut mitteilte. Die Einnahmen wuchsen um etwa acht Prozent auf rund 29,4 Milliarden Dollar.

Flint war im Februar vergangenen Jahres als Nachfolger des langjährigen Vorstandschefs Stuart Gulliver an die HSBC-Spitze gerückt. Strategisch hielt er die Bank auf einem ähnlichen Kurs mit einem starken Fokus auf China. Gulliver hatte HSBC seit der Finanzkrise gesundgeschrumpft und noch stärker auf Asien als zweiten Heimatmarkt ausgerichtet.

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