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Hürde von 13.200 Punkten bleibt für Dax (zu) hoch

onvista

Nach dem schwächeren Wochenauftakt bewegt sich der deutsche Aktienmarkt überwiegend seitwärts. Freundliche Impulse kommen indes von der Wall Street.

Hürde von 13.200 Punkten bleibt für Dax (zu) hoch

Am deutschen Aktienmarkt warten die Anleger weiter auf den ersehnten Jahresendspurt gewartet. Der Dax lag zur Handelseröffnung am Dienstag zwar im Plus. Die Gewinne von 0,1 Prozent auf etwas über 13.130 Punkte sind aber nicht dazu angetan, Investoren in Hochstimmung zu versetzen. Dem deutschen Leitindex fehlt augenscheinlich der Schwung, die Marke von 13.200 Punkten zu überwinden.

Tags zuvor war der Dax bereits knapp unter der von Charttechnikern als Hürde angesehenen Marke von 13.200 Punkten wieder nach unten abgedreht. Dieses obere Ende der Handelsspanne der vergangenen Wochen gilt bei Marktteilnehmern als entscheidende Schwelle auf dem Weg zu einer möglichen Jahresendrally. Vor dem großen Verfallstermin an den Terminbörsen an diesem Freitag haben aber viele der großen Marktteilnehmer mit Blick auf ihre offenen Geschäfte derzeit großes Interesse an einem Dax-Niveau von etwa 13.000 Punkten.

Wall Street im Plus

Die Anleger an den US-Börsen haben sich indes zu Wochenbeginn ihren Optimismus bewahrt. Ein versuchter Terroranschlag nahe dem New Yorker Times Square verunsicherte die Investoren nur kurz: Die wichtigsten Aktienindizes knüpften letztlich an ihre jüngsten Gewinne an und legten weiter zu. Als Triebfeder für die jüngste Stärke gilt weiterhin vor allem die Hoffnung, dass die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump doch noch in die Erfolgsspur kommt.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 0,2 Prozent auf 24.386 Punkte. Zu dem vor einer Woche im Tagesverlauf erreichten Rekordstand von rund 24 534 Punkten fehlten ihm aber noch einige Zähler. Der breiter gefasste S&P 500 stand 0,3 Prozent höher bei 2660 Zählern und ist damit ebenfalls nicht allzu weit entfernt von seinem historischen Höchststand. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 gewann 0,8 Prozent auf 6394 Punkte.

Zinsentscheid und Konjunkturdaten

Derweil blickten Anleger bereits auf die anstehenden Notenbankaktivitäten im Laufe der Woche – angefangen mit dem Fed-Zinsentscheid am Mittwoch. Auch wenn es kritische Stimmen dazu gibt, wird am Markt damit gerechnet, dass die US-Notenbanker das nächste Mal an ihrer Leitzinsschraube drehen werden. In den Augen von Craig Erlam vom Handelshaus Oanda dürften aber Aussagen zum geldpolitischen Kurs im kommenden Jahr besonders im Fokus stehen.

Am Dienstag dürften Anleger vor allem die Konjunkturumfrage des Mannheimer ZEW-Instituts interessieren. Der Indikator gilt unter Ökonomen zwar weniger als Richtschnur für das künftige Wirtschaftswachstum, er liefert aber ein gutes Stimmungsbild der befragten Finanzexperten. In den USA werden Preisdaten von der Herstellerebene veröffentlicht, die Hinweise auf die am Mittwoch anstehenden Verbraucherpreise geben.

Von Unternehmensseite könnten am Dienstag die Fraport-Aktien einen Blick wert sein. Im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate zeigten sie sich zunächst aber unverändert im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs vom Montag. Der Flughafenbetreiber hatte für den Airport Frankfurt im November ein Passagierplus von fast 12 Prozent ausgewiesen. Das Frachtaufkommen stieg dabei um knapp 5 Prozent. Ein Händler bezeichnete die Zahlen am Morgen als exzellent.

onivsta/dpa-AFX
Foto: Deutsche Börse

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