Huthi-Rebellen - Haben Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen

Reuters

Dubai (Reuters) - Huthi-Rebellen im Jemen haben nach eigenen Angaben erneut Öl-Einrichtungen in Saudi-Arabien mit Drohnen und Raketen angegriffen.

Dabei seien unter anderem Öl-Raffinerien des Konzerns Saudi Aramco ins Visier genommen worden, twitterte am Montag Rebellen-Sprecher Jahja Sarea. Auch militärische Ziele seien beschossen worden. Insgesamt seien 17 Drohnen und zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Die Regierung in Riad äußerte sich ebenso wie Saudi Aramco zunächst nicht.

Die schiitischen Huthi-Rebellen haben in den vergangenen Monaten wiederholt erklärt, sie hätten Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Sie kämpfen seit sechs Jahren gegen eine von Saudi-Arabien geführte Koalition sunnitischer Staaten. 2019 hatte ein Raketen- und Drohnenangriff auf Einrichtungen das Königreich gezwungen, mehr als die Hälfte seiner Rohöl-Produktion auszusetzen, was zu einem sprunghaften Anstieg der weltweiten Öl-Preise geführt hatte. Saudi-Arabien machte damals den Erzrivalen Iran für den Angriff verantwortlich. Die Regierung in Teheran wies die Vorwürfe zurück. Der Iran unterstützt die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen.

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