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IBM schafft erstes Umsatzplus seit fast sechs Jahren

Reuters

Bangalore (Reuters) - Der von hohen Investitionen begleitete Konzernumbau beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM trägt erste Früchte.

Erstmals seit fast sechs Jahren konnte das IT-Urgestein im Weihnachtsquartal seinen Umsatz wieder steigern. Vor allem gute Geschäfte mit Cloud-Diensten und Sicherheitssoftware kurbelten die Erlöse an. Der Umsatz legte um 3,6 Prozent auf 22,54 Milliarden Dollar zu. Sonderbelastungen durch die US-Steuerreform brockten dem Konzern aus Armonk im US-Bundesstaat New York jedoch einen Nettoverlust von 1,05 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 4,5 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum ein. "Die Steuern bescheren uns 2018 Gegenwind", sagte Finanzchef James Kavanaugh zu den Belastungen in Höhe von 5,5 Milliarden Dollar.

Von Anlegern bekam das erste Umsatzplus seit 23 Quartalen keinen Applaus. Man habe mit "noch schöneren Zahlen" gerechnet, sagte Lou Miscioscia von der Analysefirma Pivotal Research. Die IBM-Aktie verlor nachbörslich mehr als drei Prozent, hat in diesem Jahr allerdings auch schon um zehn Prozent zugelegt.

Firmenchefin Ginni Rometty - eine der wenigen Frauen an der Spitze eines US-Techunternehmens - richtet IBM neu aus und konzentriert sich auf gewinnträchtigere Bereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse-Lösungen, App-Entwicklung und Cybersicherheit. Gut entwickelte sich vor allem das Geschäft mit dem Cloud-Computing, wo IBM unter anderem mit Unternehmen wie SAP und Oracle konkurriert. Hier stieg der Umsatz um 30 Prozent. Immer mehr Unternehmen speichern ihre Daten und Anwendungen nicht mehr auf eigenen Servern, sondern nutzen dafür die Datenwolke.

IBM-Finanzchef Kavanaugh versicherte, der Konzern werde auch 2018 weiterhin stark investieren. Beim Betriebsgewinn prognostiziert IBM fürs laufende Jahr ein stabiles Ergebnis.

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