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Immer weniger Banken und Filialen in Deutschland

Reuters

Frankfurt (Reuters) - In Deutschland setzt sich der Trend zu immer weniger Banken fort.

Die Gesamtzahl sei im vergangenen Jahr um 65 auf 1823 gesunken, wie die Bundesbank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Besonders bei den Zweigstellen ließ die Branche kräftig Federn: Die Zahl der inländischen Filialen schrumpfte um 1900 auf 30.126 - ein Minus von fast sechs Prozent. Der scharfe Wettbewerb und die anhaltend niedrigen Zinsen machten den Instituten zu schaffen, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling. Die Unternehmen reagierten darauf unter anderem mit Kosteneinsparungen.

"Insbesondere für kleinere und mittlere Banken ist deshalb der Druck zum Zusammenschluss zu größeren Einheiten gestiegen", ergänzte Wuermeling. Insgesamt seien 2017 lediglich 19 Banken in Deutschland hinzugekommen. Dagegen seien 84 vom Markt verschwunden, was bei 57 Geldhäusern auf Zusammenschlüsse im Genossenschaftssektor zurückzuführen sei.

Für den Abbau von Zweigstellen im vergangenen Jahr machte die Bundesbank aber nicht nur den Kostendruck verantwortlich. Dahinter stehe auch der Trend zur Digitalisierung mit einer zunehmenden Nutzung des Online-Banking. Am deutlichsten dünnten den Daten zufolge die Sparkassen ihr Filialnetz aus. Sie schlossen 765 Zweigstellen, wodurch die Gesamtzahl auf 10.174 fiel.

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