Immer weniger Bankfilialen in Deutschland

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Das Filialnetz der Banken in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr im Zuge der Digitalisierung weiter ausgedünnt.

Insgesamt nahm 2019 die Zahl der Geldhäuser um 66 auf 1.717 Institute ab, wie die Bundesbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Zahl der Zweigstellen schrumpfte kräftig um 1.220 auf 26.667 Filialen. "Dies zeigt, dass die Banken aktiv auf den harten Wettbewerb und das geänderte Kundenverhalten reagieren", sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling.

Besonders kräftig nahm die Zahl der Filialen bei den Sparkassen ab. Sie dünnten ihr Zweigstellennetz um 525 auf 9.207 Zweigstellen aus. Die Sparkassen besitzen jedoch mit einem Anteil von 34,5 Prozent weiterhin die höchste Anzahl an Zweigstellen. Großbanken, zu denen etwa die Deutsche Bank oder die Commerzbank zählen, verringerten die Zahl ihrer Filialen um 79 auf 6.219.

Trotz der sich verschärfenden Coronavirus-Krise sieht Wuermeling den Bankbetrieb derzeit nicht gefährdet. "Auch wenn Banken einzelne Filialen temporär schließen, stehen den Kunden in Form von Selbstbedienungsterminals und Geldausgabeautomaten die Bankdienstleistungen weiter zur Verfügung."

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