INDEX-MONITOR 2: Deutsche Börse wohl im EuroStoxx - Adidas scheitert am Stoxx 50

dpa-AFX

(aktualisierte Fassung - neu: Aussagen von JPMorgan)

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach aktuellen Berechnungen der US-Bank JPMorgan wird die Deutsche Börse in Kürze im EuroStoxx 50 vertreten sein. Dort ersetzt sie den französischen Immobilienkonzern Unibail-Rodamco-Westfield (URW) , wie Analyst Pankaj Gupta in seiner am Montag vorliegenden Studie am Montag. Der Sportartikelhersteller Adidas indes habe sich nicht für eine Aufnahme in den währungsgemischten Stoxx Europe 50 qualifizieren können.

Der Index-Anbieter Stoxx Ltd., eine Tochter der Deutschen Börse, wird seine Beschlüsse an diesem Montagabend auf Basis der Schlusskurse vom vergangenen Freitag bekannt geben. Wirksam werden etwaige Änderungen zum Handelsstart am Montag, 23. September.

Laut Gupta ist die französische URW mit einem Börsenwert nach Streubesitz in Höhe von geschätzten 16,5 Milliarden Euro am Freitag auf der entscheidenden August-Auswahlliste für den Leitindex der Eurozone auf Rang 61 abgerutscht. Der Deutschen Börse, deren Streubesitzt rund 24 Milliarden Euro schwer ist, sei es zugleich gelungen, unter die 40 gewichtigsten Unternehmen in der Eurozone zu kommen.

Da Adidas nicht auf die August-Auswahlliste für den Stoxx 50 gekommen sei, wird ab dem 23.September laut Gupta nun der britische Medienkonzern Relx aufsteigen. Zugleich sieht er, wie dies auch die Index-Experten von der LBBW und der Commerzbank erwarten, die beiden Energiekonzerne Enel und Iberdrola in wenigen Wochen im währungsgemischten Index. Die drei dürften dort den Bergbaukonzern und Rohstoffhändler Glencore , die spanische Bank BBVA sowie den spanischen Telekomkonzern Telefonica ersetzen.

Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann./ck/mis


Von Claudia Müller, dpa-AFX

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