Indien vergibt bei Trump-Besuch milliardenschweren Rüstungsauftrag an USA

Reuters

Neu-Dehli (Reuters) - Die USA verkaufen Indien Rüstungsgüter im Wert von drei Milliarden Dollar.

US-Präsident Donald Trump vereinbarte am Dienstag in Neu-Delhi mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi das Geschäft, das unter anderem 24 Seahawk-Hubschrauber, Hellfire-Raketen und eine Option auf sechs Apache-Kampfhubschrauber umfasst. Beide Regierungschefs bemühten sich zudem um ein Handelsabkommen, das wesentlich umfangreicher als ursprünglich geplant ausfallen soll. Die Abmachungen stehen in direktem Zusammenhang mit Bemühungen der Regierung in Neu-Delhi, der wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Übermacht des Nachbarn China ein größeres Gewicht entgegenzusetzen.

Trump war am Montag von Modi triumphal in einem Kricket-Stadion mit über 100.000 jubelnden Anwesenden empfangen worden. Am Dienstag führten beide direkte Gespräche über ein Handelsabkommen, nachdem zuvor die Verhandlungsdelegationen beider Länder zusammengekommen waren. "Unsere Teams haben unglaubliche Fortschritte für ein umfassendes Abkommen gemacht", sagte Trump nach dem Gespräch mit Modi. In zähen, bislang erfolglosen Verhandlungen strebten beide Länder ursprünglich nur einen "Mini-Deal" an. Monatelang wurde über Agrarimporte, medizinische Geräte, Internet-Handel und Zölle gestritten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Sensex Index

  • 29.815,59 Pkt.
  • -0,43%
27.03.2020, 11:15, außerbörslich
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs des "Sensex" bleibt annähernd gleich?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei stagnierenden "Sensex" Kursen eine positive Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten