Infineon steigt in die Global Top Ten auf

Hussam Masri

Werbung. Deutschlands Halbleiterbranche gewinnt international an Bedeutung, denn Infineon steigt mit der endlich genehmigten Übernahme des US-Konkurrenten Cypress Semiconductor in die Top Ten der größten Chiphersteller der Welt auf. Im Bereich der Automobil-Elektronik strebt der Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss sogar den Spitzenplatz auf der Weltrangliste an. Mit einem Umfang von rund neun Mrd. Euro handelt es sich für Infineon um den größten Zukauf der Firmengeschichte. Durch die Integration von Cypress soll nicht zuletzt das technologische Knowhow erweitert werden, um teure Eigenentwicklungen zu sparen, so das Kalkül des Managements.

Infineons Fokus auf das Automobilgeschäft wird künftig noch verstärkt, denn Cypress produziert unter anderem Halbleiter für selbstfahrende Autos. Zudem gehören Komponenten für das Smart-Home zum Portfolio, sodass die Übernahme insbesondere auf Geschäftsfelder mit Zukunftspotenzial abzielt. Infineon beliefert ebenso Hausgeräte-Hersteller, Telekom-Anbieter sowie Energieversorger mit Halbleitern. Analysten loben die breite Diversifikation. Sogar in Beatmungsgeräten finden sich Infineon-Chips. Kürzlich meldeten die Neubiberger mitten im Stimmungstief der Corona-Krise den Erhalt eines entsprechenden Großauftrags. Die georderten Leistungshalbleiter dienen der Steuerung von Elektromotoren in Beatmungsgeräten.

Zum Erhalt der Jahresprognose genügte diese Erfolgsmeldung jedoch nicht. Das Management fürchtet infolge der Corona-Pandemie einen spürbaren Umsatzrückgang und kassierte daher seinen Ausblick. Bisher sollte es im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 einen Umsatzanstieg von drei bis sieben Prozent im Vorjahresvergleich und eine operative Marge von rund 16 Prozent geben. Der nun anstehende Erlösrückgang werde auch die Profitabilität belasten. Die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal im Zeitraum Januar bis März will das Management am 05. Mai bekanntgeben. Mit Blick auf die Belastungen durch die Corona-Pandemie verfügt der Konzern "aus heutiger Sicht über genügend eigene Liquidität, um die Situation zu meistern", so die Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden. Daher strebe man keine Staatshilfen an, und auch die Finanzierung der Cypress-Übernahme sei bereits im vergangenen Sommer voll gesichert worden.

Analysten loben die langfristigen Wachstumsperspektiven und die solide Bilanzsituation des Unternehmens. Eine Stärke sei die jahrzehntelange Erfahrung in der Automobilelektronik mit entsprechendem Marktanteil. Allerdings seien die Sparten stark konjunkturabhängig und in der Halbleiter-Branche herrsche ein hoher Konkurrenzdruck. Die Cypress-Übernahme bezeichnen Analysten angesichts der krisenbedingten Börsenrückschläge als teuer, halten den Zusammenschluss aber für strategisch sinnvoll. Nach den diesjährigen Belastungen sei 2021 eine solide Erholung wahrscheinlich. Die Infineon-Aktie gilt grundsätzlich als eher schwankungsintensiver DAX-Titel und im Zuge der jüngsten Marktturbulenzen hat sich dieser Aspekt noch verstärkt. Erhöhte Volatilitäten begünstigen währenddessen die Konditionen beispielsweise von Aktienanleihen. Bei diesen Investmentalternativen ermöglicht Infineon als Basiswert hohe Festzinsen und große endfällige Puffer.

8,80 Prozent p.a. Festzins und 25 Prozent endfälliger Puffer nach einem Jahr

Die DekaBank 8,80 % Infineon Aktienanleihe 05/2021 (WKN DK0W1C) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 8,80% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Infineon-Aktie am Bewertungstag (19.05.2021) wenigstens auf oder über dem Basispreis (75,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Infineon-Aktien zu 75% des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 04.05.2020 bis 22.05.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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