Inflation dürfte auch im Mai gering sein

dpa-AFX

Wiesbaden (dpa) - Die Inflation in Deutschland ist seit Monaten im Keller. Auch im Mai dürfte der Preisauftrieb gering ausgefallen sein. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht heute im Laufe des Tages eine erste Schätzung.

Im April waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr erstmals seit Januar 2015 wieder gesunken (minus 0,1 Prozent). Billiger wurden vor allem Energie sowie Pauschalreisen. Zuletzt waren die Ölpreise wieder gestiegen. Mit um die 50 Dollar je Barrel (159 Liter) lagen sie aber noch weit entfernt von früheren Höchstständen.

Niedrige Energiepreise entlasten die Budgets der Verbraucher. Der Europäischen Zentralbank (EZB) bereitet die Mini-Inflation hingegen Sorgen. Dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise gelten als Risiko für die Konjunktur. Unternehmen und Verbraucher könnten Anschaffungen aufschieben, weil sie erwarten, dass es bald noch billiger wird. Um die Inflation anzukurbeln, senkte die Notenbank den Leitzins auf null Prozent und flutet die Märkte mit billigem Geld.

Statistisches Bundesamt zu Inflation

Preis-Kaleidoskop Bundesamt

Bundesamt-Video zur Berechnung der Verbraucherpreise

EZB-Lernspiel zu Inflation und Deflation

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