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Internationale Staaten fordern Venezuela zur Verschiebung der Wahl auf

Reuters

Mexiko Stadt (Reuters) - Zahlreiche Staaten machen Druck auf Venezuela, die Präsidentschaftswahl am 20. Mai zu verschieben.

Das Votum sei unrechtmäßig und es fehle an Glaubwürdigkeit, schrieben unter anderem Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Mexiko, Peru, Spanien und die USA in einer gemeinsamen Erklärung. Sie behielten sich Schritte vor, sollte die Wahl wie geplant stattfinden. Wie diese aussehen könnten, erläuterten die Staaten am Montag nicht.

Venezuelas größtes Oppositionsbündnis will die Wahl am Sonntag boykottieren. Es nennt die Abstimmung eine Farce, bei der lediglich die Diktatur von Präsident Nicolas Maduro legitimiert werden soll. Maduros größte Konkurrenten dürfen nicht antreten.

Die Wahl sollte eigentlich bereits am 22. April stattfinden, wurde aber um einen Monat verschoben. Die EU hat bereits mit Strafmaßnahmen gedroht, sollte die Wahl nicht fair verlaufen. Die EU verhängte 2017 wegen Menschenrechtsverletzungen Sanktionen gegen das südamerikanische Land.

Maduro werden Machtmissbrauch und eine autoritäre Herrschaft vorgeworfen. Millionen Einwohner hungern und leiden unter einer extrem hohen Inflation in Venezuela. Maduro macht einen von den USA angeführten Wirtschaftskrieg für die Misere verantwortlich. Kritiker sehen als Grund dafür jedoch vielmehr eine Inkompetenz der Regierung, nicht funktionierende Währungskontrollen sowie Korruption.

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