Johnson setzt auf Infrastruktur-Ausgaben gegen Krise - "Bauen, bauen, bauen"

Reuters

London (Reuters) - Der britische Premierminister Boris Johnson will mit Infrastruktur-Ausgaben in Höhe von fünf Milliarden Pfund sein Land aus der Coronavirus-Krise holen.

Johnson setzt auf Infrastruktur-Ausgaben gegen Krise - "Bauen, bauen, bauen"

"Wir werden bauen, bauen, bauen", hieß es in Ausschnitten seiner für heute (Dienstag) erwarteten Rede, die sein Büro am späten Abend veröffentlichte. Die Regierung werde nicht nur die jetzige Krise überwinden, sondern "die großen ungelösten Herausforderungen der vergangenen drei Jahrzehnte" gleich mit. Das Geld für die "Infrastruktur-Revolution" soll demnach unter anderem in Krankhäuser, Schulen und Straßen fließen. Unklar blieb zunächst, ob die genannte Summe bislang nicht eingeplante Gelder beinhaltet.

Johnson hatte am Montag im Hörfunk auf das Beispiel des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt verwiesen, der sein Land mit dem "New Deal"-Programm aus der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre führte. Zu den Reformen gehörten damals kostspielige öffentliche Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Johnsons eigenen Pläne kamen am Montag an den Finanzmärkten zunächst nicht gut an. Dort wurden nach der Vorstellung der Stoßrichtung Zweifel an der Finanzierbarkeit laut.

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10.07.2020, 21:59, BNP Paribas Indikation
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