Julius Bär will 200 Millionen Franken einsparen

Reuters

Zürich (Reuters) - Der neue Konzernchef Philipp Rickenbacher verordnet der Bank Julius Bär einen Sparkurs.

Der Schweizer Vermögensverwalter wolle die Organisation vereinfachen und prüfe, gewisse Standorte zu schließen, kündigte Bär am Montag an. Insgesamt sollen die Kosten damit um 200 Millionen Franken gedrückt werden. Gleichzeitig sollen die Erträge in den kommenden drei Jahren um mehr als 150 Millionen Franken verbessert werden. Mit diesen Anpassungen will Bär die Kosten-Ertragsquote verbessern. Einem Franken an Einnahmen sollen maximal 0,67 Franken an Ausgaben gegenüberstehen. Bisher waren es 0,68 Franken gewesen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sackte der Gewinn um 37 Prozent auf 465 Millionen Franken ab. Bär korrigierte den Wert der unter Vermögensabflüssen leidenden italienischen Fondstochter Kairos in den eigenen Büchern um 99 Millionen Euro nach unten. Zudem stellte die Bank 153 Millionen Franken in Zusammenhang mit einer Klage der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben zurück.

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