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Justizministerin will nur noch einjährige Handy-Verträge

Reuters

Berlin (Reuters) - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will die Dauer von Handy-Verträgen von 24 Monaten auf ein Jahr begrenzen.

Justizministerin will nur noch einjährige Handy-Verträge

"Lange Vertragslaufzeiten und in den AGB versteckte automatische Ein-Jahres-Verlängerungen sind ärgerlich und teuer", sagte Lambrecht der "Bild" am Donnerstag. "Betrügerische Geschäftsmodelle, undurchsichtige Vertragsstrukturen und kalkulierte Kostenfallen sind leider immer noch an der Tagesordnung." Laut dem "Bild" vorliegenden Gesetzentwurf sollen Mobilfunk-Verträge künftig nur noch für ein Jahr abgeschlossen werden dürfen. Bei verpasster Kündigung soll sich der Vertrag nur noch um drei Monate statt um ein Jahr verlängern. Das gelte auch für Verträge mit Fitnessstudios.

Mehr Schutz solle es künftig auch vor dubiosen Werbeanrufen zum Wechsel des Strom- oder Gas-Anbieters geben, heißt es. Um Betrug zu vermeiden, sollen Kunden telefonisch vereinbarte Verträge dann schriftlich bestätigen müssen. Im vergangenen Jahr waren laut Ministerium mehr als 220.000 Deutsche nach einem telefonischen Anbieterwechsel unzufrieden. Zudem sollen Firmen künftig besser dokumentieren und nachweisen müssen, dass die Einwilligung des Angerufenen vorliegt.

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