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Kakao-Future: Wichtige Hürde im Fokus

BörseDaily

Dank eines überproportional hohen Überhangs an long positionierten Großinvestoren konnte der Kakaopreis in dieser Woche merklich zulegen und sich über eine markante Hürde aus 2016 hinwegsetzen. Noch aber fehlt ein bestätigender Wochenschlusskurs, die Chancen hierfür stehen jedoch recht günstig!

Das abgelaufene Jahr war beim Kakaopreis von einer groben Seitwärtsstabilisierung um 1.769 US-Dollar/Tonne geprägt. Zu Beginn dieses Jahres konnte sich der Preis jedoch wieder merklich in Bewegung setzen und stieg zunächst an die Hürde von 2.157 US-Dollar an. Anschließend vollzog der Rohstoff einen dicken Kurssprung direkt an die Widerstandszone aus 2016 bei 2.597 US-Dollar.

Nach einem kleineren Pullback in diesem Bereich konnte die vorausgegangene Rally nur wenig später ohne Mühe wieder aufgenommen werden drückte die Notierungen in dieser Woche auf frische Verlaufshochs weiter aufwärts. Damit steuert der Kakaopreis nun wieder die runde Marke von 3.000 US-Dollar an, darüber könnte es sogar zu einem Test der Sommerhochs aus 2016 bei 3.132 US-Dollar kommen.

Trotzdem sollten Anleger nicht zu voreilig reagieren, als Bestätigung fehlt noch ein aussagekräftiger Wochenschlusskurs oberhalb von 2.597 US-Dollar! Solange dieser nicht vorliegt und der Preis einen Rückzug unter das festgelegte Niveau vollzieht, könnten kurzzeitig Abgaben auf 2.427 US-Dollar drohen. Darunter ist schließlich mit einem Rückfall auf 2.157 US-Dollar und einem einhergehenden Kurslückenschluss zu rechnen.

Kakao-Future (Wochenchart in US-Dollar/Tonne) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 2.712 // 2.772 // 2.800 // 2.847 // 2.875 // 2.933
Unterstützungen: 2.647 // 2.597 // 2.552 // 2.503 // 2.417 // 2.331 // 2.315

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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