Keine Kompromisse BMW und Mercedes! Experte fordert Mut wie Tesla

DER AKTIONÄR

Tesla setzt konsequent auf das reine Elektroauto. BMW und Co versuchen hingegen den alten Verbrenner nicht ganz aufzugeben und die wartungsintensivere Hybrid-Technik zu etablieren. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer zufolge könnte sich das als falsche Entscheidung herausstellen. Die Verkäufe der Plug-In Hybrid-Fahrzeugt würden auf auf homöopathischer Dosis laufen während sich das reine Elektroauto mit Tesla hoher Kundenbegeisterung erfreue. “Der Verkaufs-Erfolg von Tesla könnte zur Fallstudie werden, dass die Plug-In Technik eine Fehlinvestition ist“, so Dudenhöffer.

Es scheine, als seien die Oberklasse-Autobauer in einer Sackgasse unterwegs. „Heute blendende Gewinne, noch mehr PS und noch mehr SUV und morgen – etwa nach dem

Jahr 2020 - muss der CO2-Verbrauch deutlich gesenkt werden. Keiner der konventionellen

Autobauer scheint ein Rezept zu haben…. außer Tesla.“

Das belegen aktuelle Zahlen. Betrachtet man die „echten“ Verkäufe der Oberklasse-Limousinen in den ersten fünf Monaten des Jahres an, kommt Tesla mit seinem Modell Tesla S mit 414 Zulassungen in Deutschland auf Platz 3 hinter der Mercedes S-Klasse (1.441), Audi A8 (730). In den ersten fünf Monaten des Jahres war der Tesla S mit 385 Fahrzeugen sogar die meistverkaufte Oberklasse Limousine in der der Schweiz. Die klassischen Hauptvertreter der Oberklasse-Limousinen wie Mercedes S-Klasse (354), Porsche Panamera (59), Audi A8 (54), BMW 7er (40) landen der Studie der Uni Duisburg-Essen zum Teil deutlich abgeschlagen hinter Tesla.

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