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Kennen Sie den 8-Jahreszyklus von Gold ? - Sie sollten ihn kennen!

Harald Weygand

Anbei der langfristige Goldpreisverlauf mit Markierung des Zyklus.

Es gilt zu beachten, dass es sich das Big Picture handelt. Es ist ein langfristig wirkender Zyklus. Laut Zyklus dürfte sich im Jahr 2016 ein markantes langfristiges zyklisches Tief ausgebildet haben. Das läßt allerdings keine Rückschlüsse auf das kurz- und mittelfristige Kursgeschehen zu. Der Goldpreis könnte theoretisch also in den kommenden Wochen, vielleicht sogar Monaten weiter fallen, ohne den Zyklus zu zerstören.

Hinweis in eigener Sache: Nächsten Montag haben wir unsere Traderin "Tippi" (Cordula Lucas) als Special Guest in in der Tradingsendung. Sie ist seit vielen Jahren Vollzeithändlerin und verdient mit dem Handel ihren Lebensunterhalt. Es lohnt sich dabei zu sein.

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GOLD - Wo drückt der Schuh ? Es sind wieder viele Trader short.

11. Juli 2017 20:35 

Meines Erachtens kann die hohe Leerverkaufsaktivität tendenziell als Kontraindikator gewertet werden, also eher pro Goldpreisstabilisierung. Im Folgenden der Big Picture Chart seit den 1970er Jahren. Dem gewaltigen Goldpreis-Spike bis 1980 schloß sich eine zwei Jahrzehnte andauernde Korrekturphase an. Dem ebenfalls gewaltigen Spike bis 2011 folgt ebenfalls eine bis dato anhaltende Korrektur.

Ziel der technischen Analyse ist es, bestehende Trends auf Stabilität und Umkehrsignale zu bewerten. Ist der Korrektur-Trendkanal intakt oder kündigt sich endlich eine Ausbruchbewegung an ? Taktisch ausgerichtete Marktteilnehmer versuchen nämlich möglichst nicht in ausgedehnten Korrekturphasen mit Positionen im Markt zu stehen. Während einer Korrektur ist der Anleger in besonderem Maße verwundbar.

Bei Gold gibt es zwei maßgebliche Abwärtstrendlinien. Die Chartgrafik zeigt eindrucksvoll, wie der Goldpreis seit Juli 2016 die eine der beiden (rot gestrichelten) Widerstandslinien mehrfach attackiert. Widerstandslinien stehen für die Kraft der Bären und wie unschwer zu erkennen ist, hält besagte Trendinie. Die Bären sind im übergeordneten großen Bild noch zu stark.

Im großen Bild werde ich bei einem überzeugenden Anstieg über 1.300 $ pro Feinunze bullisch. Solange der Goldpreis darunter notiert, kann sich die Korrektur zeitlich und preislich schmerzvoll ausdehnen.

(© BörseGo AG 2017 - Autor: Harald Weygand, Head of Trading)

Hinweis: Die Inhalte der Kolumnen dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des jeweiligen Autors wieder. Für den Inhalt der Kolumne ist allein der jeweilige Autor verantwortlich.
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Expertenprofil
Harald Weygand Harald Weygand Head of Trading bei GodmodeTrader.de

Harald Weygand entschied sich nach dem Zweiten Staatsexamen in Medizin, einer weiteren wirklichen Leidenschaft, dem charttechnischen Analysieren der Märkte und dem Trading, nachzugehen.

Nach längerem, intensivem Studium der Theorie ist Weygand als Profi-Trader seit 1998 am Markt aktiv. Im Jahr 2000 war er einer der Gründer der BörseGo AG und des Portals www.GodmodeTrader.de . Dort ist er für das charttechnische Coverage von Aktien, Indizes, Rohstoffen, Devisen und Anleihen sowie die fachliche Führung des Traderteams zuständig.

Über die Branche hinaus bekannt ist der Profi-Trader für seine Finanzmarktanalysen sowie aufgrund seiner Live-Analysen auf Anlegerveranstaltungen und Messen. Weygand ist zudem gern gesehener Interviewgast bei N24, n-tv und dem Deutschen Anlegerfernsehen.

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