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Kolumbien-Geschäft drückt auf Cemex-Bilanz

dpa-AFX

MONTEREY (dpa-AFX) - Der mexikanische HeidelbergCement -Rivale Cemex hat im zweiten Quartal vor allem eine schwächere Nachfrage in Kolumbien und den Wettbewerbsdruck auf den Philippinen zu spüren bekommen. Von April bis Juni ging der operative Gewinn um acht Prozent auf 696 Millionen Dollar ( Millionen Euro) zurück, wie Cemex am Mittwoch in Monterey mitteilte. Analysten hatten hier deutlich mehr erwartet. Während es für Cemex in den Regionen Südamerika, Europa und Asien operativ nicht so rund lief, profitierte das Unternehmen in den USA und auf dem Heimatmarkt von Preiserhöhungen.

Unter dem Strich blieb im zweiten Quartal ein Gewinn von 289 Millionen Dollar. Das war ein Plus von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hier profitierte das Unternehmen unter anderem von geringeren Finanzierungskosten. Der Umsatz ging um ein Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Dollar zurück. Allerdings drückten ungünstige Wechselkurse auf die Erlöse. Ohne Währungsschwankungen und den Zu- und Verkauf von Unternehmensteilen wären die Cemex-Erlöse um 2 Prozent gewachsen.

Auch der Schweizer Konkurrent LafargeHolcim hat von besser laufenden Geschäften in den USA und Mexiko profitiert. Überkapazitäten machten dem Unternehmen hingegen in Teilen von Asien zu schaffen, wie LafargeHolcim am Mittwoch ebenfalls mitteilte. Der deutsche Zementhersteller HeidelbergCement wird am kommenden Dienstag (1. August) seine Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen./mne/tav/fbr

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