Kreise: Entschädigungen für Steinkohlekraftwerke deutlich gestaffelt

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will Entschädigungen für das Abschalten von Steinkohlekraftwerken nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur staffeln und Zahlungen Jahr für Jahr deutlich verringern. Zum Start 2020 soll der Höchstpreis in einem Ausschreibungsverfahren 165 000 Euro pro Megawatt Nettonennleistung betragen, wie aus einem Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Gesetz soll am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. Für 2021 soll es dann höchstens 155 000 Euro pro Megawatt Nettonennleistung geben. Die Staffelung sieht schließlich für das Jahr 2026 noch maximale Zahlungen von 49 000 Euro pro Megawatt Nettonennleistung vor.

Betreiber von Steinkohlekraftwerken sollen sich bis 2026 in einem Ausschreibungsverfahren darauf bewerben können, Blöcke gegen Entschädigungen stillzulegen. Daneben sieht das Gesetz Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe für das vorzeitige Abschalten von Braunkohlekraftwerken vor. Über den Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes hatte es ein langes Ringen innerhalb der Bundesregierung sowie mit den Kohle-Ländern gegeben./ted/DP/nas

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu UNIPER SE Aktie

  • 29,59 EUR
  • +0,16%
21.02.2020, 17:35, Xetra

Weitere Werte aus dem Artikel

RWE Aktie 34,44 EUR+1,14%

Leider wurden keine News gefunden.

onvista Analyzer zu UNIPER SE

UNIPER SE auf halten gestuft
kaufen
6
halten
19
verkaufen
10
54% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen gleichbleibenden Aktienkurs von durchschnittlich 29,45 €.
alle Analysen zu UNIPER SE
Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf UNIPER SE (1.435)

Derivate-Wissen

Sie möchten die Aktie günstiger erwerben?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie die Aktie zu einem niedrigeren Preis erwerben.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten