Kreise: Grundsatzeinigung über Finanzierung neuer Hamburger Elb-Querung

dpa-AFX

BERLIN/HAMBURG (dpa-AFX) - Bei Verhandlungen zwischen dem Bund und dem Hamburger Senat über eine neue Köhlbrand-Querung der Elbe gibt es eine Grundsatzeinigung. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen erfuhr, wird sich der Bund an den voraussichtlichen Kosten von insgesamt 2,5 bis 3,2 Milliarden Euro beteiligen. Offen sei, ob es eine neue Brücke oder einen Tunnel gebe. Die Köhlbrand-Querung solle eine Bundesstraße werden. Die Baulast bleibe bei Hamburg. Die Bedeutung des Hamburger Hafens und der Anbindung sei eine nationale Aufgabe, hieß es.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kommen am Donnerstagnachmittag in Berlin zusammen und wollen anschließend gemeinsam über den Stand der Dinge berichten. Die Einstufung der neuen Köhlbrand-Querung als Bundesstraße ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Bund an der Finanzierung beteiligen kann, wie es hieß.

Die Köhlbrandbrücke von 1974 ist eine wichtige Schlagader des Hamburger Hafens, muss aber bis 2030 aus Alters- und Kapazitätsgründen ersetzt werden. Als Nachfolgebauwerk sind ein Tunnel oder eine neue Brücke im Gespräch, wobei sich die meisten Experten für einen Tunnel aussprechen. Der wäre im Bau teurer, im Unterhalt jedoch günstiger./egi/DP/jha

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