Kriselnde Siemens Gamesa will Preise erhöhen

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)

Madrid (Reuters) - Die kriselnde Siemens-Energy-Windkrafttochter Siemens Gamesa setzt auf höhere Preise für ihre Windräder.

Das Unternehmen werde weiter versuchen, steigende Rohstoffpreise und Logistikkosten an die Kunden weiterzugeben, sagte Siemens-Gamesa-Chef Andreas Nauen am Freitag im Gespräch mit Analysten. Siemens Gamesa hatte im ersten Quartal Sonderbelastungen von 289 Millionen Euro verbucht. Der operative Verlust lag damit bei 309 Millionen Euro. Die Tochter - eigentlich der große Hoffnungsträger für die Energiewende - ist seit Jahren das Sorgenkind von Siemens Energy. Der Mutterkonzern hatte aufgrund der anhaltenden Probleme bei der Windkrafttochter erneut Abstriche an den Prognosen machen müssen. Siemens-Gamesa-Aktien gaben in Madrid am Morgen um zwölf Prozent nach.