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Linker Melenchon macht Präsidentenwahl in Frankreich spannend

Reuters

Paris (Reuters) - Neun Tage vor der ersten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich scheint das Rennen enger, als es das ganze Jahr über wirkte.

Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage zufolge liegen die vier führenden Kandidaten nur drei Prozentpunkte auseinander. Der Linke Jean-Luc Melenchon, der in den vergangenen Wochen stark aufgeholt hat, macht die Wahl des Nachfolgers von Präsident Francois Hollande wieder sehr spannend.

Nach der Erhebung des Instituts Ipsos-Sopra Steria liegen die Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, und der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron mit 22 Prozent gleichauf. Melenchon folgt mit 20 Prozent. Der Konservative Francois Fillon käme der Umfrage zufolge in der ersten Runde am 23. April auf 19 Prozent.

Demnach würden in der Stichwahl am 7. Mai Le Pen und Macron gegeneinander antreten. Diese Abstimmung würde Macron der Umfrage zufolge klar mit 63 Prozent gewinnen.

Auch in anderen Umfragen rückte Melenchon in den vergangenen Wochen in die Spitzengruppe der insgesamt elf Kandidaten vor. Melenchon kam in TV-Debatten gut bei den Wählern an. Anleger sehen die Ideen des EU-kritischen Linken dagegen mit Sorge - er will unternehmerfreundliche Wirtschaftsreformen zurücknehmen.

Macron und Le Pen verloren in den vergangenen Wochen an Zustimmung. Einhellige Tendenz ist aber, dass bei einer Stichwahl zwischen diesen beiden Macron der klare Sieger wäre.

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