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Lufthansa: Abwärtstrend weiter intakt

Boerse-Daily.de

Für gewöhnlich hört man von der Lufthansa (LH) überwiegend unbequeme Nachrichten, die meisten für Passagiere durch die unzähligen Streiks in der jüngsten Vergangenheit. Diesmal kann der Luftfahrtkonzern bedingt durch den deutlich gefallenen Rohölpreis einen möglichen Gewinnvorsprung erzielen, was Aktionäre durchaus gerne hören. Ein anderer Grund könnte die Interessensbekundung der staatlichen katarischen Fluggesellschaft Qatar Airways sein. Nach Aussage des Managers Akbar Al-Baker will sich die Airline an der LH beteiligen. Die Folge dessen war, dass sich die Lufthansa zu Beginn dieser Handelswoche direkt an die DAX-Spitze zeitweise gesetzt hat und damit Ihren kurzfristigen Aufwärtstrend weiter fortsetzt. Übergeordnet aber beherrscht noch immer ein seit 2018 bestehender Abwärtstrend das übergeordnete Chartbild. Die Euphorie der Anleger dürfte angesichts der nahenden Hürde schon bald wieder verfliegen, bestehende Positionen sollten möglichst schnell und sinnvoll abgesichert werden. Wer sich nach der charttechnischen Besprechung am 16. September 2019: „Lufthansa: Aktie startet wieder durch“ hat zu einem Investment hinreißen lassen, dürfte davon gut profitiert haben. An dieser Stelle wurde nämlich auf die Auflösung einer inversen SKS-Formation hingewiesen, das Kursziel wurde auch schon fast erreicht.

Downtrend voraus

Zwar können Investoren noch auf einen Lauf zum Abwärtstrend hoffen, spätestens ab einem Niveau von grob 18,00 Euro sollten aber merkliche Gewinnmitnahmen einkalkuliert werden. Ein längerfristiger Long-Einstieg wird daher erst wieder oberhalb der rot eingezeichneten Abwärtstrendlinie um 18,50 Euro favorisiert, das anschließende Kurspotenzial kann bis an 19,17 und 24,00 Euro abgeleitet werden. Prallt die Aktie erwartungsgemäß zwischen 18,00 und 18,50 Euro wieder zur Unterseite ab, dürften kurzfristige Rücksetzer zurück auf 17,00 Euro folgen. Tiefer als ein Niveau von 15,50 Euro sollte es nach Möglichkeit nicht mehr abwärts gehen, weil sonst frische Jahrestiefs drohen würden. Abgaben auf die Augusttiefs bei 12,58 Euro wären dann nicht mehr auszuschließen.

Lufthansa (Wochenchart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 17,62 // 17,95 // 18,50 // 19,17 // 20,00 // 20,60 Euro
Unterstützungen: 17,04 // 16,50 // 16,00 // 15,58 // 15,34 // 14,79 Euro

Fazit

Über das vorgestellte Unlimited Turbo Long Zertifikat WKN MC4T3K können Investoren nach erfolgreichem Ausbruch über den Downtrend bestehend seit Mitte letzten Jahres an einem potenziellen Lauf bis 24,00 Euro partizipieren. Mit erhöhter Volatilität sollte kurzfristige um den Abwärtstrend herum gerechnet werden, entscheidend sind wie immer nachhaltige Tagesschlusskurse. Dann wären durch ein Investment in das vorgestellte Zertifikat bei vollständiger Umsetzung der Strategie 0,30 Prozent Rendite realisierbar. Resultierend daraus ergeben sich Ziele im Schein von 6,80 Euro, ein Ausstiegskurs von 17,50 Euro gemessen am Basiswert erfordert hingegen einen Stoppkurs von 400 Prozent im Zertifikat.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MC4T3K Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,30 - 1,31 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 16,00 Euro Basiswert: Lufthansa
KO-Schwelle: 16,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 17,30 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 6,80 Euro
Hebel: 14,1 Kurschance: + 400 Prozent
Börse Fankfurt

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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