Lufthansa: Gewerkschaft Ufo setzt Streikvorbereitungen aus – Aktie bleibt trotzdem im Minusbereich

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Lufthansa: Gewerkschaft Ufo setzt Streikvorbereitungen aus – Aktie bleibt trotzdem im Minusbereich

Bei der Lufthansa droht vorerst nun doch kein Streik der Flugbegleiter. Die Gewerkschaft Ufo brach am Montag nach eigenen Angaben ihre Vorbereitungen für den Arbeitskampf ab. Zuvor hatte das Unternehmen einen neuen Vorstoß zur Lösung des Tarifkonflikts unternommen. „Wir sind mit einer Lösungsinitiative auf die Ufo zugegangen“, erklärte eine Sprecherin. Ursprünglich hatte die Ufo am Mittwoch einen neuerlichen ausgeweiteten Streik ankündigen wollen. Zum Inhalt der neuerlichen Annäherung machten beide Seiten keine Angaben, da noch Details ungeklärt seien.

An der Börse reagierte die Lufthansa-Aktie nur leicht positiv auf die Neuigkeiten. Zwar löste sich ihr Kurs von seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. Mit minus 1,6 Prozent gehörte das Papier allerdings immer noch zu den Schlusslichtern im Dax.

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Damit hält die seit Mitte November letzten Jahres wieder eingesetzte Talfahrt weiter an. Auf Jahressicht beläuft sich das Minus auf etwa 25,7 Prozent.

Fortschritte für den Verhandlungsrahmen

Die vorerst letzten Gespräche waren an der Frage gescheitert, ob man die Mediation tariffremder Fragen einer Schlichtung vorschalten sollte. Die Ufo hatte die von Lufthansa für das gesamte Verfahren verlangte Friedenspflicht nicht akzeptiert. Die Lufthansa wollte andererseits den Einstieg in die Schlichtung nicht von einer einvernehmlichen Lösung in der Mediation abhängig machen. Nun scheint ein sofortiger Einstieg in die Mediation möglich zu sein.

Der Lufthansa-Konzern hat der Ufo zudem mehrere Verhandlungstermine zu tariflichen Fragen für diese Woche angeboten.

In dem Konflikt hat Ufo seit Oktober bereits drei Streikwellen bei Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns veranstaltet. Rund 2000 Flüge fielen bislang aus.

Am Donnerstag war zunächst der insgesamt dritte Versuch gescheitert, in dem festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen dem Konzern und den Flugbegleitern in eine Schlichtung mit zusätzlicher Mediation zu tariffremden Fragen einzusteigen. Als Schlichter sollen Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise agieren, die auch schon an den Anbahnungsgesprächen beteiligt waren.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Tupungato/shutterstock.com

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