Lufthansa stellt sich den Herausforderungen

Hussam Masri

Werbung. Wenn die internationale Reisetätigkeit ins Stocken gerät, zählen Fluggesellschaften zu den ersten Leidtragenden. Aufgrund des neuartigen Coronavirus haben die Airlines ihre üblichen Verbindungen nach China unterbrochen und müssen entsprechende Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Gesellschaften der Deutschen Lufthansa, also auch Swiss und Austrian, fliegen Ziele im Reich der Mitte zunächst bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März nicht mehr an. Zudem wurden nachfragebedingte Kapazitätsreduzierungen bei Flügen von und nach Hongkong vorgenommen. Eine branchenweite Einschätzung zu den Belastungen lieferte Mitte Februar die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Den Prognosen zufolge haben die Fluggesellschaften weltweit mit vier bis fünf Mrd. US-Dollar an Umsatzeinbußen im ersten Quartal zu rechnen. Damit seien die Auswirkungen für die Luftfahrtbranche voraussichtlich größer als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003.

Unter diesen erschwerten Bedingungen dürften die letztjährigen Beförderungsrekorde der Lufthansa Group vorerst kaum zu toppen sein. Für 2019 meldeten die Lufthansa-Airlines insgesamt mehr als 145 Mio. Fluggäste. Dies entspricht einer Steigerung um 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Auslastung der Maschinen auf den rund 1,2 Mio. Flügen legte dabei um einen Prozentpunkt auf 82,5 Prozent zu. Weniger rund lief es hingegen im Frachtgeschäft, wo die Auslastung um 5,3 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent abnahm.

Der europäische Branchenprimus will am 19. März über das abgeschlossene Geschäftsjahr berichten. Im November hatten Analysten die jüngsten Zahlen angesichts der bestehenden Herausforderungen gewürdigt. Zum Ende des dritten Quartals konnte die Deutsche Lufthansa trotz einer schwachen Entwicklung der Ticketpreise insgesamt einen Erlöszuwachs dank positiver Mengen- und Währungseffekte vermelden. So kletterte der Quartalsumsatz im Vorjahresvergleich um zwei Prozent auf knapp 10,2 Mrd. Euro, während der Neunmonatsumsatz mit 27,7 Mrd. Euro sogar rund drei Prozent über dem Vorjahresniveau lag. Außerdem wurden die Ergebnisbelastungen durch Kostensenkungen bekämpft. Gegenüber dem Vorjahr schrumpfte das operative Ergebnis im dritten Quartal zwar um neun Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Damit lag es jedoch deutlich über der Konsensprognose von Analysten in Höhe von 1,19 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr 2019 hat der Lufthansa-Vorstand ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei einer adjustierten operativen Marge zwischen 5,5 und 6,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Wenn das Management im Zuge seines Jahresberichts am 19. März auch Voraussagen für das laufende Jahr macht, dürften die Unsicherheiten wegen der Corona-Problematik eine bedeutende Rolle spielen. Allgemein gehen Unsicherheiten am Aktienmarkt meist mit erhöhten impliziten Volatilitäten einher. Marktteilnehmer erwarten daher im Vorfeld starke Schwankungen der betreffenden Notierungen. Im Umkehrschluss können dann zum Beispiel Aktienanleihen attraktivere Konditionen bieten, als wenn sich der Basiswert in ruhigem Fahrwasser bewegt.

4,90 Prozent p.a. Festzins für ein Jahr mit 15 Prozent endfälligem Puffer

Die DekaBank 4,90 % Deutsche Lufthansa Aktienanleihe 03/2021 (WKN DK0WJS) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 4,90% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Deutsche Lufthansa-Aktie am Bewertungstag (18.03.2021) wenigstens auf oder über dem Basispreis (85,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Deutsche Lufthansa-Aktien zu 85% des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 02.03.2020 bis 20.03.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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