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LVMH frühstückt bei Tiffany

Hussam Masri

Werbung. Der weltgrößte Luxusgüterhersteller LVMH gilt mit seinen vielen starken Marken als breit diversifiziert sowie international bestens aufgestellt. Nun soll das Produktportfolio bedeutenden Zuwachs bekommen. Jüngsten Medienberichten zufolge haben die Franzosen mit dem 182-jährigen Traditionsjuwelier Tiffany eine Einigung zur Übernahme erzielt. Dadurch wolle LVMH das Schmuckgeschäft sowie seine Positionierung in den USA verbessern, denn bisher bilden Uhren und Schmuck das kleinste Segment des Luxuskonzerns. Das Management von Tiffany empfehle seinen Aktionären die Annahme des Kaufangebots, so die Meldungen. LVMH hat seine zunächst in den Medien diskutierte Offerte von 120 US-Dollar deutlich aufgestockt und zahlt pro Aktie des Schmuckherstellers 135 US-Dollar in bar. Wenn die Übernahme gelingt, ist sie mit einem Volumen von 16,2 Mrd. US-Dollar die größte in der LVMH-Firmenhistorie. Auf dem Weg zum angestrebten Abschluss der Transaktion bis Mitte 2020 sind allerdings noch einige Hürden einschließlich der Zustimmung durch die Aktionäre und der behördlichen Genehmigungen zu überwinden.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ist LVMH wieder einmal schneller als der Markt gewachsen. Organisch erzielten die Franzosen von Juli bis September ein gut elfprozentiges Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr. Die erreichten Erlöse von 13,32 Mrd. Euro übertrafen inklusive Übernahmen und Währungseffekten das Niveau vom Vorjahresquartal um 17 Prozent. Analysten hatten durchschnittlich nur einen Umsatz von 12,82 Mrd. Euro erwartet und zeigten sich positiv überrascht. Insbesondere in Japan, aber auch in den USA und in Europa zeigte sich ein starkes Wachstum. Zudem blieben die negativen Auswirkungen der Proteste in Hongkong überschaubar. In der Sonderwirtschaftszone selbst gab es zwar kräftige Einbußen, aber Asien (ohne Japan) blieb mit einem zwölfprozentigen Umsatzplus im Vorjahresvergleich insgesamt ein Wachstumsmotor. Der zunehmende Wohlstand in den Schwellenländern bietet dem Luxusgütermarkt Potenzial, denn die Mittelschicht der aufstrebenden Metropolen Asiens und des Nahen Ostens gibt gerne Geld für europäische Luxusartikel aus. Da dieser Trend ungebrochen ist, erwarten Analysten eine Fortsetzung des Wachstums von LVMH.

Die freundliche Übernahme der Juwelierkette Tiffany wird währenddessen als weiterer, konsequenter Expansionsschritt bezeichnet. Laut Analysten verfügte LVMH zum Halbjahresabschluss über umfangreiche liquide Mittel in Höhe von vier Mrd. Euro und wies eine hohe Eigenkapitalquote von fast 39 Prozent aus. Bilanziell sei die Akquisition demnach vertretbar. Außerdem sollte die Profitabilität des Konzerns weiter gestiegen sein, weil vor allem das Wachstum in der margenstarken Sparte Mode & Lederwaren im dritten Quartal hoch war. LVMH hat hierbei vom weiteren Ausbau seines Filialnetzes mit weiteren Flagship-Stores in großen Metropolen profitiert. Vor allem chinesische Touristen sorgten für eine starke Nachfrage in Frankreich, Großbritannien und Italien.

Erster Festzins schon nach sechs Monaten und 15 Prozent finaler Puffer

Die DekaBank 3,00 % LVMH Aktienanleihe 07/2021 (WKN DK0VT2) zahlt nach einer ersten sechsmonatigen Periode sowie zur Fälligkeit im Juli 2021 einen festen Zins in Höhe von 3,00% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die LVMH-Aktie am Bewertungstag (30.06.2021) wenigstens auf oder über dem Basispreis (85,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene LVMH-Aktien zu 85% des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 02.12.2019 bis 02.01.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Disclaimer: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potentiellen Anlegern empfohlen den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potentiellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-19“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK0VT26_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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