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MÄRKTE AM MORGEN | DAX und S&P500 steigen nach Trumps Aussagen

BNP Paribas

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Der DAX war am Mittwoch lange Zeit kaum vom Fleck gekommen, weil die Italien-Angst Investoren in Atem hielt, nachdem die Zinsen für zweijährige italienische Anleihen nach oben geschossen waren. Für zusätzliche Verunsicherung hatten die Aussagen etlicher EZB-Mitglieder gesorgt, demnach die EZB bei der Sitzung am 14. Juni über ein mögliches Auslaufen des Anleihenkaufprogramms debattieren werde. Daraufhin hat der Euro gegenüber dem Dollar zugelegt. Ab 17 Uhr drehten der DAX und der S&P500 allerdings kräftig nach oben. Zu der Zeit hatte US-Präsident Donald Trump zwar getwittert, dass das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA ein „Desaster“ sei. Laut Pressemeldungen will sich Trump daher auf dem am Freitag beginnenden G7-Treffen beim Thema Handelskrieg hart zeigen, auch gegenüber anderen Ländern, wie China, oder jenen aus Europa. Allerdings schrieb Trump auch, die US-Wirtschaft sei „stärker als jemals zuvor.“

Zu den größten Gewinnern im DAX gehörte die Adidas-Aktie. Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller will wegen der am 14. Juni beginnenden Fußball-WM in Russland mehr Trikots verkaufen als bei der 2014er-WM in Brasilien. Das Papier des Branchenprimus Nike ist auf ein Rekordhoch geklettert. Die Tesla-Aktie ist um 9,7 Prozent nach oben geschossen, nachdem Vorstandschef Elon Musk auf der Hauptversammlung gesagt hatte, es sei „ziemlich wahrscheinlich“, dass der Konzern Ende Juni 5.000 Fahrzeuge des Model 3 pro Woche bauen werde. Der Nasdaq Index ist auf ein Rekordhoch geklettert.

WTI rutscht in die Nähe des Zwei-Monats-Tiefs

Nach der Vorlage der US-Öllagerdaten ist der Preis der US-Sorte WTI deutlich gesunken. So waren die US-Öllagervorräte in der vergangenen Woche überraschend um 2,1 Mio. Barrel gestiegen. Gleichzeitig ist die Ölförderung mit 10,8 Mio. Barrel pro Tag auf ein Rekordhoch gestiegen. Hingegen gab der Brent-Preis nur kurz nach und machte anschließend sämtliche Verluste wieder wett. Weil die USA aus dem Iran-Abkommen aussteigen, könnte innerhalb weniger Monate weniger Öl aus dem Iran auf den Weltmarkt und damit nach Europa fließen.

BIP-Zahlen für die Euro-Zone im Blick

Der DAX notiert vorbörslich bei 12.870 Punkten. Der Auftragseingang für die Industrie Deutschlands ist im Mai um 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken, Volkswirte hatten hingegen ein Plus von 0,8 Prozent vorhergesagt. Der Goldpreis liegt bei 1.297 Dollar je Unze. Um 11 Uhr wird die dritte und damit endgültige Schätzung für das Wirtschaftswachstum der Euro-Zone im ersten Quartal veröffentlicht. Um 14.30 Uhr folgen aus den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

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