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Märkte im Seitwärtsmodus

DEKA
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Wochenrückblick: Weiterhin warten die Finanzmärkte auf weißen Rauch aus Washington, was eine erste Einigung im Handelsstreit mit China angeht. Auch über die angedrohten Autozölle gegenüber Europa muss noch entschieden werden. Und so tendierten die Aktienmärkte im Verlauf der vergangenen Woche mangels weiterer Impulse seitwärts. Auch die Nachricht, dass die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal eine Rezession vermeiden konnte, lockte die Börsianer nicht aus der Reserve. Dafür war die gemeldete Steigerung des Bruttoinlandprodukts um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu gering. Zwar deuten viele Wirtschaftsindikatoren darauf hin, dass die weltweite Schwäche der Industrie sich nicht vertieft. Von einem kräftigen Aufschwung ist jedoch weit und breit nichts zu sehen. Vor diesem Hintergrund setzten die Kapitalmarktrenditen ihren Anfang November begonnenen Anstieg nicht fort. Wirtschaft und Märkte befinden sich im Seitwärtsmodus.

Aktien: Nach den deutlichen Gewinnen der Vorwochen konsolidierten die Aktienmärkte höheren Niveaus. Mögliche Fortschritte bei den Handelsgesprächen bestimmten die Diskussionen. Die US-Märkte erreichten erneut neue Rekordstände. Die wichtigsten Konjunkturdaten kamen aus China und waren enttäuschend: Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze legten schwächer zu als es von den Analysten erwartet worden war. Die Wachstumszahlen für Deutschland und Euroland hingegen lagen leicht über den Prognosen. Diese Woche dürfte beschaulich werden. Klares Highlight sind die Einkaufsmanagerindizes am Freitag. Diese sind ein wichtiger Fingerzeig, ob die von den Märkten erwartete Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung bereits auf dem Weg ist. Von Seiten der Unternehmen sind wenig Veröffentlichungen zu erwarten. Die EZB und die US-Notenbank veröffentlichen De-tailinformationen zu ihren Oktobersitzungen.

Renten: Nachdem der Markt die geldpolitischen Lockerungserwartungen in den meisten Währungsräumen deutlich reduziert bzw. im Fall der EZB sogar fast komplett ausgepreist hat, sind die Risiken bei langlaufenden Renditen inzwischen wieder recht ausgeglichen. Dafür spricht auch, dass sich die langfristigen Inflationserwartungen in der Eurozone zwischen 1,20 % und 1,25 % stabilisiert haben. 10-jährige Bundrenditen sollten sich in diesem Umfeld weiterhin seitwärts um -0,30 % bewegen. Sollte es zu weiteren Fortschritten bei den Handelsverhandlungen zwischen den USA und China und dem Unterzeichnen eines Abkommens kommen, erscheint ein zeitweiliger Anstieg der 10-jährigen Bundrendite über -0,25 % möglich.

Rohstoffe / Währungen: Rohöl hat sich verteuert, da sich die Anzeichen für eine Stabilisierung der Weltwirtschaft weiter verdichten. Gold schloss die vergangene Woche zwar auch mit einem leichten Plus ab, aber die Entspannung bezüglich des Handelskonflikts und die verstärkte Risikofreude an den Finanzmärkten führen dazu, dass die Goldnotierung seit Anfang November wieder unterhalb der 1.500 US-Dollar-Marke verharrt. Der Euro bewegte sich zuletzt kaum gegenüber dem US-Dollar, gegenüber dem Schweizer Franken hat er etwas an Wert eingebüßt.

Wochenausblick: Für diese Woche werden entscheidende Signale über den Abschluss eines Handelsabkommens zwischen den USA und China erwartet. Frische Informationen über die Konjunktur gibt es erst gegen Ende der Woche. Die europäische Wirtschaft hat im dritten Quartal die schwache Konjunkturdynamik aus dem zweiten Quartal fortgesetzt. Zahlreiche Unsicherheitsfaktoren belasten weiter die Konjunktur in Euroland. Darauf dürften auch die am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Einkaufsmanagerindizes für den November hinweisen. Wahrscheinlich bleibt es bei einem schwachen Wachstumssignal für den Euroraum.


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