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Mangel an Fachleuten bremst Digitalisierung im Mittelstand

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Kleinere Firmen in Gefahr

Mangel an Fachleuten bremst Digitalisierung im Mittelstand

Stuttgart (dpa) - Ein Mangel an Fachleuten bremst einer Studie zufolge die Digitalisierung in vielen mittelständischen Unternehmen in Deutschland aus.

Jede fünfte Firma findet nicht genug Personal, um den Bereich auszubauen, und investiert deshalb nicht oder zu wenig in die Digitalisierung ihres Geschäfts. Das geht aus einer Befragung von 2000 Mittelständlern im Auftrag des Beratungsunternehmens EY hervor. Es ist der am häufigsten genannte Grund vor fehlendem eigenen Know-how und fehlenden finanziellen Mitteln.

EY-Mittelstandsexperte Michael Marbler spricht von einem «Alarmsignal». Er sieht vor allem kleinere Firmen in der Gefahr, in eine Abwärtsspirale zu geraten. Ihnen fehle oft das Geld, um Produktion oder Vertrieb zu digitalisieren, und zudem hätten sie es noch schwerer, auf einem leer gefegten Arbeitsmarkt die dafür benötigten Fachleute zu finden. «Wenn ihnen das Geld und das Personal fehlen, müssen sie kreativer werden, um trotzdem mit der Entwicklung Schritt zu halten», betonte Marbler und verwies auf Kooperationen mit anderen Firmen oder Forschungseinrichtungen.

EY (Ernst & Young) hat für die Studie bundesweit Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 30 und 2000 sowie einem Umsatz zwischen 20 Millionen und einer Milliarde Euro befragen lassen. Etwa drei Viertel aller Befragten sehen die Digitalisierung grundsätzlich als Chance für sich. Je stärker die Unternehmen aber auf Wachstum ausgerichtet seien, desto größer sei die Rolle, die die digitale Technik bei ihnen spiele, heißt es in den Ergebnissen. Außerdem sei Digitalisierung in großen Firmen ein wichtigeres Thema als in kleinen.

Unterschiede lassen sich der Umfrage zufolge aber auch zwischen den Branchen und den einzelnen Regionen in Deutschland ausmachen. Eine große Rolle spielt digitale Technik etwa in der Energie- und Wasserversorgung, in Transport und Verkehr sowie im Handel. Die Bau- sowie die Chemie- und Pharmabranche sind dagegen noch nicht so sehr digital aufgestellt. Im Bundesländervergleich liegt Berlin mit deutlichem Abstand an der Spitze. Für 43 Prozent der befragten Firmen spielt Digitalisierung dort eine sehr große Rolle. Beim Schlusslicht Thüringen sind es nur acht Prozent.

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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