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Marktüberblick (29.04.2016)

COMMERZBANK

Nach zwischenzeitlich deutlichen Abgaben schaffte der DAX am Donnerstag dank einer freundlichen Wall Street und steigenden Ölpreisen noch den Sprung in den grünen Bereich.  Zum Xetra-Schluss notierte der Leitindex mit 0,20 Prozent im Plus bei 10.321 Punkten. MDAX und TecDAX verzeichneten indes Verluste von 0,20 beziehungsweise 0,80 Prozent. Die Kauflaune der Investoren wurde im frühen Geschäft von der Entscheidung der Bank of Japan (BoJ) getrübt, die Geldschleusen entgegen der Markterwartung nicht weiter zu öffnen. Im DAX standen 22 Gewinner acht Verlierern gegenüber. An der Indexspitze verbesserte sich die Aktie der Deutschen Bank um 3,95 Prozent nach dem überraschenden Ausweis eines Gewinns für das erste Quartal. ThyssenKrupp stieg um 3,22 Prozent, für die Volkswagen-Aktie ging es um 2,16 Prozent nach oben. Versorgeraktien litten unter Gewinnmitnahmen. E.ON und RWE verloren 1,69 beziehungsweise 1,29 Prozent. Im MDAX haussierte Wacker Chemie nach der Anhebung der Jahresprognose um 5,03 Prozent. Airbus verlor 4,75 Prozent. Der Konzern musste im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Im TecDAX brach die Aktie von Telefonica Deutschland nach enttäuschenden Quartalszahlen um 6,52 Prozent ein. Siltronic notierte nach pessimistischen Aussagen zur Umsatzerwartung für 2016 5,32 Prozent tiefer.

n der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes mit negativen Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial büßte 1,16 Prozent auf 17.831 Punkte ein. Der Nasdaq 100 verlor 1,19 Prozent auf 4.364 Zähler. Alle 30 Dow-Werte schlossen im Minus. Auf der Stimmung lastete die Meldung, dass der Großinvestor Carl Icahn die Apple-Aktie abgestoßen hat. Die Apple-Aktie stellte mit einem Abschlag von 3,05 Prozent das Dow-Schlusslicht. Auch sonst waren Tech-Werte zumeist wenig gefragt. Die Facebook-Aktie setzte jedoch ein Glanzlicht mit einem Kurssprung um 7,19 Prozent. Das von Mark Zuckerberg geführte Unternehmen konnte die Anleger mit seiner Bilanz überzeugen. Konjunkturseitig enttäuschten die Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt. Es legte im ersten Quartal nach einer ersten Schätzung um lediglich 0,5 Prozent zu. Dies war die schwächste Wachstumsrate seit zwei Jahren. Volkswirte hatten im Schnitt mit 0,7 Prozent gerechnet. Nach Börsenschluss erfreute Amazon mit deutlich besser als erwarteten Quartalszahlen. Der Onlinehändler meldete das profitabelste Quartal seiner Unternehmensgeschichte und steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 28 Prozent. Die Aktie sprang im nachbörslichen Geschäft um rund 12,6 Prozent auf 677,88 USD nach oben. Das Online-Karrierenetzwerk LinkedIn überraschte ebenfalls deutlich positiv mit seinem Zahlenwerk. Die Aktie haussierte nachbörslich um rund 8 Prozent. Der weltgrößte Biotechkonzern Amgen übertraf zwar die Erwartungen. Die Aktie reagierte allerdings nur mit einem moderaten Aufschlag auf die Bilanz. Enttäuschende Zahlen lieferte Groupon, was die Aktie nachbörslich um rund 6,3 Prozent nach unten schickte.

Mit den schwachen US-Konjunkturdaten und auch aufgrund der Nachwirkungen der Fed-Sitzung vom Vortag blieb der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck und beschleunigte noch das Abwärtsmomentum. Der Dollar-Index fiel den vierten Tag in Folge um 0,67 Prozent auf 93,74 Punkte. EUR/USD legte den vierten Tag in Folge um 0,23 Prozent auf ein Wochenhoch bei 1,1350 USD zu. Intraday schwankte der Kurs zwischen 1,1296 USD und 1,1368 USD. Klar im Fokus stand am Devisenmarkt jedoch der Yen. Die Devise legte gegenüber allen anderen Hauptwährungen um über 2 Prozent zu. Die Bank of Japan (BoJ) hatte zur Überraschung vieler Marktteilnehmer ihre Geldpolitik nicht weiter gelockert. Fest präsentierten sich daneben auch die Rohstoffwährungen, vor allem Real, Rubel und Kiwi-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg gestützt vom schwachen US-Dollar den dritten Tag in Folge um 0,95 Prozent auf ein 5-Monats-Hoch bei 359,49 Punkten. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,82 Prozent auf 48,04 USD. US-Erdgas brach nach Lagerbestandsdaten um 3,58 Prozent auf 2,07 USD ein und verbuchte damit den vierten Minus-Tag in Folge. Kupfer notierte 0,22 Prozent höher bei 2,22 USD. Die Edelmetallpreise zogen deutlich an. Gold legte um 1,40 Prozent auf 1.268 USD zu. Silber, Platin und Palladium haussierten zwischen 1,64 und 2,69 Prozent. Platin und Palladium markierten dabei neue Verlaufshochs auch auf Intradaybasis.Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute Morgen überwiegend abwärts. Der MSCI Asia Pacific Index verlor 0,55 Prozent auf 416,02 Punkte. Auf der Stimmung lasteten schwache BIP-Daten aus Taiwan. Gegen den Trend präsentierten sich der australische ASX 200, der neuseeländische TOP 50 und der indische Sensex fest. Die Börse in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen.

Heute sind von der Makroseite vor allem die europäischen Verbraucherpreise, die persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA, der Einkaufsmanagerindex aus Chicago und die Verbraucherstimmung der Uni Michigan relevant. Quartalszahlen liefern unter anderem BASF, Linde, Astrazeneca, Continental, Exxon Mobil und Chevron.

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