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Marktüberblick: Deutsche Börse gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt wurde am Donnerstag von falkenhaften Aussagen der US-Notenbank belastet. Ungeachtet des nachlassenden Inflationsdrucks hielt sich die Fed auf ihrer Sitzung am Vorabend noch für dieses Jahr eine weitere Zinsanhebung offen. Die geplante Kürzung der nach der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz könnte daneben ebenfalls noch im laufenden Jahr beginnen. Der DAX schloss 0,89 Prozent schwächer bei 12.692 Punkten. Der Leitindex konnte sich damit aber deutlich vom Tagestief (12.621) absetzen. MDAX und TecDAX büßten 1,13 beziehungsweise 1,37 Prozent ein. Unter den im HDAX versammelten 110 größten Werten gab es 11 Gewinner (10%) und 99 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 89 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 123,6 Millionen Aktien im Wert von 4,56 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,53). Bei der Sektorenbetrachtung wiesen Immobilienaktien ein leichtes Plus auf. Alle anderen Sektoren verzeichneten Abgaben, am deutlichsten Rohstoffwerte, Telekommunikationswerte und Technologiewerte. Die Aktie der Deutschen Börse belegte mit einem Aufschlag von 0,84 Prozent den Spitzenplatz im DAX. Hier stützten eine positive Analysteneinschätzung sowie die Nachwirkung des Investorentages vom Vortag. Commerzbank und Bayer verbesserten sich nachrichtenlos um 0,45 und 0,12 Prozent. Auf der Verliererseite verzeichneten Deutsche Telekom, ThyssenKrupp und adidas Abgaben zwischen 2,22 und 2,38 Prozent.

An der Wall Street konnten sich die Indizes nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten ebenfalls von den Tagestiefs absetzen. Der Dow notierte zur Schlussglocke noch 0,06 Prozent schwächer bei 21.360 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,45 Prozent abwärts auf 5.701 Zähler. 59 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. 97 neuen 52-Wochen-Hochs standen 76 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Versorger und Industriewerte. Die größten Abschläge verbuchten Rohstoffwerte und Energiewerte. General Electric gewann an der Dow-Spitze 1,72 Prozent hinzu. Nike hielt nach der Bekanntgabe der Streichung von mehr als 1.000 Stellen die rote Laterne mit einem Minus von 3,21 Prozent.

Am Devisenmarkt setzte der US-Dollar seine nach der Fed-Entscheidung begonnene Erholungsrally gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Pfund Sterling fort. Der Dollar-Index markierte ein 2-Wochen-Hoch und notierte zum Ende des New Yorker Handels 0,58 Prozent höher bei 97,48 Punkten. Der Euro verzeichnete Kursverluste gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen. EUR/USD fiel um 0,62 Prozent auf 1,1147 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Währungspaar zwischen einem Monatstief bei 1,1132 USD und einem Hoch bei 1,1229 USD. Mit Blick auf die anderen Majors stand das Pfund Sterling mit deutlichen Aufschlägen im Fokus. Die Bank of England beließ zwar ihre Geldpolitik noch unverändert mit dem Leitzins auf einem Rekordtief bei 0,25 Prozent. Doch votierten bereits drei von acht Mitgliedern für eine Anhebung, so dass sich ein Stimmungswechsel innerhalb der Notenbank abzeichnet. Der Yen tendierte vor der heutigen Entscheidung der Bank of Japan gegenüber allen anderen Hauptwährungen schwächer.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,06 Prozent tiefer bei 361,85 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,30 Prozent auf 46,86 EUR. Der Preis für US-Erdgas haussierte nach den Lagerbestandsdaten um 3,95 Prozent. Comex-Kupfer notierte 0,17 Prozent tiefer bei 2,57 USD. Unter Druck standen die Edelmetalle mit Ausnahme von Palladium. Hier belasteten der feste Greenback sowie die Aussicht auf weiter steigende Zinsen. Gold fiel um 1,55 Prozent auf 1.256 USD (1.125 EUR). Silber und Platin verloren 2,37 beziehungsweise 3,04 Prozent. Palladium verteuerte sich um 1,09 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite bei 0,09 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog bis zum Nachmittag kräftig an und endete sechs Basispunkte höher bei 0,29 Prozent. Stützend wirkte der optimistische Inflationsausblick der Fed vom Vorabend. Der Euro-Bund-Future schloss 0,52 Prozent tiefer bei 164,57 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um einen Basispunkt auf 2,16 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,15 Prozent auf 154,25 Punkte. Die Bank of Japan beließ wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik und das Anleihekaufprogramm unverändert. Sie hob ihre Wachstumsprojektion für das Fiskaljahr 2017/18 leicht an auf 1,6 Prozent und senkte zugleich den Inflationsausblick leicht auf 1,4 Prozent.

Heute richtet sich der Fokus auf die Verbraucherpreisdaten für die Eurozone und die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA.

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