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Marktüberblick: Nikkei 225 im Rallymodus

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Donnerstag auf breiter Front Zugewinne. Der DAX schloss 0,39 Prozent höher bei 12.665 Punkten. Deutlichere Aufschläge waren bei MDAX und TecDAX mit 1,33 und 1,04 Prozent zu beobachten. Unter den 110 größten Werten gab es 96 Gewinner (88%) und nur 13 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 69 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 90,3 Millionen Aktien im Wert von 3,15 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,15). Bis auf Transportwerte notierten alle DAX-Sektoren im Plus. Am deutlichsten verbesserten sich Automobilwerte, Rohstoffwerte und Medienwerte. BMW legte an der DAX-Spitze um 1,95 Prozent zu. Linde stieg mit der dann nach Börsenschluss auch bestätigten Hoffnung um eine Zustimmung des tagenden Aufsichtsrats zur Fusion mit dem US-Wettbewerber Praxair um 1,82 Prozent. Volkswagen notierte 1,49 Prozent fester. Deutsche Telekom verlor mit dem Dividendenabschlag 2,51 Prozent. ThyssenKrupp litt unter einem kritischen Medienbericht und büßte 1,44 Prozent ein. Deutsche Börse notierte 0,70 Prozent tiefer.

Auch an der Wall Street herrschte gute Stimmung. Der Dow rückte um 0,64 Prozent auf 21.144 Punkte vor. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,47 Prozent nach oben auf 5.817 Zähler. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für den Mai schürte mit Blick auf die heutigen offiziellen Zahlen Konjunkturoptimismus. Statt erwarteten 180.000 neuen Stellen meldete ADP 253.000. Andere Veröffentlichungen fielen am Berichtstag hingegen gemischt aus. Nach mehreren schwachen Tagen verbesserte sich die Marktbreite. 80 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. 263 neuen 52-Wochen-Hochs standen 20 neue Tiefs gegenüber. Ausnahmslos alle Sektoren verbuchten Aufschläge. Am deutlichsten Finanzwerte und Rohstoffwerte.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar nach den besser als erwarteten ADP-Arbeitsmarktzahlen gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg um 0,24 Prozent auf 97,22 Punkte. EUR/USD fiel nach zwischenzeitlicher Markierung eines Wochenhochs um 0,29 Prozent auf 1,1210 USD. Auffällige Schwäche zeigten der Austral-Dollar sowie der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,35 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 376,54 Punkten nach. Die Ölpreise gaben nach zwischenzeitlichen Zugewinnen in Reaktion auf die US-Lagerbestandsdaten im weiteren Verlauf nach. Die EIA hatte einen Rückgang der Rohölbestände um 6,4 Millionen Barrel gemeldet. Experten hatten im Schnitt einen geringeren Rückgang um 4,4 Millionen Barrel erwartet. Belastend wirkte der weitere Anstieg der US-Produktion auf den höchsten Stand seit August 2015. Brent-Öl verbilligte sich um 0,61 Prozent auf 50,45 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,40 Prozent auf 3,03 USD nach. Comex-Kupfer handelte trotz schwacher chinesischer Konjunkturdaten 0,16 Prozent fester bei 2,58 USD. Gold fiel um 0,39 Prozent auf 1.267 USD (1.130 EUR). Silber und Platin verloren 0,64 beziehungsweise 1,79 Prozent. Palladium verteuerte sich hingegen um 0,99 Prozent.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite unverändert bei 0,11 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um einen Basispunkt auf 0,30 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,07 Prozent höher bei 162,26 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,21 Prozent.

An den asiatischen Aktienmärkten herrschte ganz überwiegend Kauflaune vor. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,69 Prozent auf 154,17 Punkte. Am deutlichsten aufwärts ging es erneut mit dem Nikkei 225, der gestützt vom schwachen Yen um rund 1,8 Prozent zulegen konnte und damit erstmals seit Dezember 2015 die Marke von 20.000 Punkten knackte. Bei 20.953 Punkten liegt der nächste Widerstand aus dem Langfristchart. Gegen den regionalen Trend zeigte der Shanghai Composite weiter Schwäche und verlor rund 0,3 Prozent.

Heute richtet sich der Blick ganz klar auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Mai. Mit der Veröffentlichung muss mit starken Ausschlägen in den meisten Assetklassen gerechnet werden. Erwartet wird im Konsens ein Anstieg der Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft um 184.000 gegenüber dem Vormonat, als 211.000 Jobs hinzukamen. Die Arbeitslosenquote wird bei unveränderten 4,4 Prozent prognostiziert. Unternehmensseitig stehen Hauptversammlungen an bei Rocket Internet, Deutsche Wohnen und SLM Solutions.

Produktidee: Unlimited Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV05Y8CV05Y8 Bull Nikkei 225 Hebel: 10,0
CV05YFCV05YF Bear Nikkei 225 Hebel: 2,9

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23.06.2017, 17:07, außerbörslich