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Mehr Zeit für Verhandlungen über Autozölle - VDA reagiert erleichtert

Reuters

Berlin (Reuters) - Der deutsche Automobilverband VDA hat erleichtert auf die von US-Präsident Donald Trump verschobene Entscheidung über Sonderzölle auf europäische Fahrzeuge reagiert.

"Die Frist von 180 Tagen muss nun intensiv genutzt werden, um in den Verhandlungen zwischen der EU und den USA zu guten Ergebnissen zu kommen", sagte VDA-Präsident Bernhard Mattes am Freitag. "Zölle oder Quoten würden gleichermaßen den internationalen Handel beschränken. Sie schaden allen Unternehmen." Ziel der transatlantischen Verhandlungen müsse es sein, die Möglichkeiten für freien und fairen Handel auszuweiten.

Trump hat mit Sonderzöllen von bis zu 25 Prozent auf Auto-Einfuhren gedroht. Laut US-Präsidialamt sieht er einige Autoimporte als potenzielle Bedrohung für die USA. Sollte er seine Drohung in die Tat umsetzen, würden vor allem deutsche Hersteller wie BMW, Daimler und VW hart getroffen werden.

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