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Merck legt Zahlen vor - Hängepartie im dritten Quartal?

dpa-AFX

DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck dürfte auch im dritten Quartal zu kämpfen haben. Der Dax -Konzern wird nach Einschätzung von Analysten an diesem Mittwoch (7 Uhr) solide Zahlen vorlegen, aber den Blick über das "Übergangsjahr" 2018 hinaus richten. So hat Vorstandschef Stefan Oschmann nach Umsatz- und Gewinnrückgängen im ersten Halbjahr wiederholt erklärt, dass erst im neuen Jahr mit Verbesserungen zu rechnen sei. Immerhin erwartet Merck, dass Belastungen durch den relativ starken Euro nachlassen.

Oschmans Zuversicht stützt sich auf kräftig steigende Erlöse in der Laborsparte, die Merck mit der Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich gestärkt hat. Im Pharmageschäft legen Hoffnungsträger wie die Krebstherapie Bavencio und die Multiple-Sklerose-Tablette Mavenclad beim Umsatz zu, brauchen aber auf dem Weg zu neuen Kassenschlagern noch Zeit. Größte Baustelle bleibt die Spezialchemie, wo das Geschäft mit Flüssigkristallen für Displays unter Preisdruck aus Asien leidet. Merck baut die Sparte um und will sie zum führenden Lieferanten für die Elektronikindustrie machen.

An der Börse haben sich Merck-Aktien zuletzt gut entwickelt. Den Vertrauensvorschuss für wieder bessere Geschäfte muss Merck nun am Mittwoch rechtfertigen./als/DP/he

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