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Merkel fordert "bruchlosen" Handel sowohl mit USA als auch China

Reuters

Berlin (Reuters) - Kanzlerin Angela Merkel hat vor einer zunehmenden Störung des Welthandels gewarnt.

Die EU müsse sich dafür einsetzen, dass nicht die "protektionistischen Kräfte Oberhand gewinnen", sagte Merkel am Montag bei einem Treffen mit Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban in der ungarischen Stadt Sopron. Vielmehr müsse sich die tiefe Verflechtung des Welthandels auch darin zeigen, "dass wir sowohl mit den Vereinigten Staaten aber eben auch mit China und anderen Regionen der Welt einen möglichst bruchlosen Handel haben können." Dies nutze allen Beteiligten. Hintergrund sind die US-Strafzölle gegen China, aber auch andere Staaten weltweit sowie gegen die EU. Die deutsche Industrie fürchtet negative Auswirkungen auf ihr China-Geschäft. Die Bundesregierung sieht die Handelskonflikte als einen der Hauptgründe für die schwächelnde Konjunktur.

Merkel und Orban lobten zudem die deutsch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen mit einem Handelsvolumen von fast 55 Milliarden Euro in 2018. Orban betonte, dass die 6000 deutschen Unternehmen in Ungarn für fast 300.000 Arbeitsplätze in dem Land sorgten. In diesem Jahr hätten sie bereits 17 neue Großinvestitionen angekündigt. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt Spannungen zwischen beiden Regierungen vor allem wegen Meinungsverschiedenheiten in der EU-Flüchtlingspolitik gegeben.

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