Merkel telefoniert mit Chinas Xi über Handelsfragen und EU-Gipfel

Reuters

Berlin (Reuters) - Kanzlerin Angela Merkel und Chinas Präsident Xi Jinping haben nach Angaben eines Regierungssprechers am Mittwoch über Handelsfragen beraten.

"Ebenso waren die Beziehungen zwischen der EU und China Thema, insbesondere das Spitzentreffen der EU mit China während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im September", hieß es mit Blick auf den geplanten Gipfel EU/China in Leipzig. Xi habe sich zudem hinter die Ergebnisse der Libyen-Konferenz am Sonntag im Kanzleramt gestellt. Daran hatte auch der chinesische Außenminister teilgenommen.

Deutschland will wie andere EU-Staaten beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes klären, wie es mit chinesischen Anbietern umgehen soll. Dabei gibt es auch in der Union heftige Debatten über einen möglichen Ausschluss chinesischer Firmen wie Huawei, den die Kanzlerin ablehnt.

Merkel hat davor gewarnt, China in den internationalen Beziehungen auszugrenzen. Sie könne verstehen, wenn es viele erschrecke, dass China seine historische Rolle als führende Nation wieder erringen wolle, sagte die Kanzlerin. Dies sei schwer zu akzeptieren, weil mit China ein Land wirtschaftlich Erfolg habe, das eher kommunistisch als demokratisch sei. "Aber ich plädiere dafür, dass wir nicht wieder in eine neue Bipolarität verfallen", hatte sie gesagt.

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