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Merkel verspricht Jordanien mehr Hilfe für Flüchtlingsversorgung

Reuters

Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Jordanien mehr Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise in Aussicht gestellt.

Bereits bei der Londoner Geberkonferenz im Februar habe man den Nachbarländern Syriens mehr Unterstützung versprochen, sagte Merkel am Freitag vor einem Gespräch mit dem jordanischen König Abdullah in Berlin. Tatsächlich könnten jetzt mehr syrische Kinder in die Schule gehen und mehr Flüchtlinge arbeiten. Angesichts von 700.000 Syrern in dem Land sei dies aber nicht ausreichend. Deshalb denke die Bundesregierung über weitere Schritte nach, sagte Merkel. Am Mittwoch hatte Entwicklungsminister Gerd Müller das Land besucht.

Am Donnerstag hatte die jordanische Königin Rania beim Tag der deutschen Industrie in Berlin für mehr ausländische Investitionen geworben. Flüchtlinge machten nach ihren Angaben mittlerweile ein Siebtel der Bevölkerung des Landes aus. Sie verwies darauf, dass Jordanien 18 Sonderwirtschaftszonen eingerichtet habe, in denen sowohl Syrer als auch Jordanier arbeiten dürften. Um Investitionen zu erleichtern, hat die EU Einfuhrhürden für Produkte aus Jordanien teilweise abgesenkt. Auf der Londoner Geberkonferenz erhielt Jordanien nach eigenen Angaben Zusagen für 700 Millionen Dollar (626 Millionen Euro) für das Jahr 2016. Deutschland hatte in London bis einschließlich 2018 insgesamt 2,3 Milliarden Euro für Hilfe in Syrien und den Nachbarländern zugesagt.

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