Merkel will für Kinder deutschlandweit IT-Zentren nach armenischem Vorbild

Reuters

Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, dass in ganz Deutschland IT-Lernzentren für Kinder nach dem Vorbild des armenischen Tumo-Projekts entstehen.

Dazu müssten Bund, Länder, Kommunen und Sponsoren enger zusammenarbeiten, sagte Merkel am Donnerstag bei einer virtuellen Veranstaltung des Berliner Ablegers des Zentrums, in dem Kinder spielerisch an das Programmieren herangeführt werden. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärte, man habe bereits 20 weitere Standorte identifiziert, im Sommer sollten weitere 25 dazukommen. Die Einrichtungen sollten sich "wie ein Spinnennetz" über ganz Deutschland und auch ländliche Gebiete ausbreiten. Finanziert werden sie durch staatliche und private Geldgeber. Hintergrund ist auch der wachsende Bedarf an Programmierern in Volkswirtschaften.

Merkel hatte das erste Tumo-Zentrum 2018 in Eriwan besucht https://www.reuters.com/article/deutschland-it-bildung-idDEKCN1LE0Q1. In Berlin wurde nach dem dortigen Modell mit Hilfe der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Ableger aufgebaut, in dem bis zu 1500 Kinder spielerisch IT-Techniken lernen können. Derzeit werden wegen der Pandemie 350 Jugendliche in virtuellen Kursen betreut. Das 2011 in Armenien gestartete Projekt wird mittlerweile in zahlreichen Ländern kopiert.

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