Metall- und Elektroindustrie will schnellen Weg aus der Krise

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Kurzfristige Kaufanreize, Steuersenkungen, keine Grundrente: Mit zahlreichen alten und neuen Forderungen an die Politik dringen die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie auf einen schnellen Weg aus der Corona-Krise. "Die Wochen des Stillstands in der deutschen Wirtschaft können nicht folgenlos bleiben", heißt es in einem Papier, das der Arbeitgeberverband Gesamtmetall am Donnerstag veröffentlicht hat. Nach der akuten Phase der Krise gehe es nun um das Wiederhochfahren und das Wiederherstellen der Wirtschaft.

Dazu müssten zusätzliche Belastungen - etwa schärfere Vorgaben beim Klimaschutz, höhere Steuern oder zusätzliche Abgaben - unbedingt vermieden werden. Um die inländische Nachfrage wieder anzukurbeln, werde "ein umfangreiches staatliches Konjunkturprogramm immer wichtiger". Dazu gehöre auch die Einführung einer Kaufprämie für Neuwagen - sowie die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

Beim Arbeits- und Gesundheitsschutz, insbesondere mit Blick auf Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus brauche es Spielräume. "Die Überwachung des Arbeitsschutzes in den Betrieben muss pragmatisch und mit Augenmaß durchgeführt werden", heißt es in dem Papier. Gesamtmetall fordert darin zudem einen Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder sowie ein "modernes und flexibles Arbeitszeitgesetz"./maa/DP/men

Weitere News

weitere News

Leider wurden keine News gefunden.

Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "DAX" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten