Müller: Sicherheit und Entwicklungshilfe besser vernetzen

dpa-AFX

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Entwicklungsminister Gerd Müller hat eine bessere Koordinierung von Sicherheitspolitik und Entwicklungshilfe gefordert. "Wer zwei Prozent für Verteidigung fordert, der muss auch 0,7 Prozent für Entwicklung fordern. Ursache vieler Konflikte sind knappe Ressourcen, Hunger, Perspektivlosigkeit", sagte der CSU-Politiker am Sonntag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Das müsse sich auch im Haushalt widerspiegeln. "Verteidigung und Entwicklung müssen im Verhältnis 1:1 aufwachsen", forderte er.

In den Sicherheitsdebatten müsse der vernetzte Ansatz von Entwicklung und Sicherheit eine viel größere Rolle spielen, forderte Müller. Nur wenn auch zivile Komponenten gestärkt würden, können Konfliktursachen beseitigt und Friede aktiv gefördert werden.

"Das zeigt die Krise in der gesamten Sahelregion. Der Schrecken von Boko Haram breitet sich aus. Über zwei Millionen Menschen wurden schon vertrieben", sagte Müller. "Wenn nichts bleibt, dann schließen sich die Jungen für einen Dollar Sold Boko Haram, dem IS und anderen Terrorgruppen an. Folge von Ressourcenknappheit und Perspektivlosigkeit ist weitere Radikalisierung."/cn/DP/nas

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