Na, hast du deine Lektion aus dem Jahre 1973 gelernt?

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Na, hast du deine Lektion aus dem Jahre 1973 gelernt?
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Das Jahr 1973 ist … um ehrlich zu sein, für mich eines von vielen. Mit Baujahr 1990 lag es siebzehn Jahre vor meiner Zeit. Eine schnelle Suchmaschinensuche offenbart einige Highlights dieses Jahres. Beispielsweise die Watergate-Affäre oder auch einen Putsch in Chile. Oder andere Dinge, die in diesem Zeitraum prägend gewesen sind.

Das Jahr 1973 ist jedoch auch für Sparer und Investoren von besonderer Bedeutung. Tatsächlich dürfte sich gerade jetzt mit Blick auf die aktuellen Verhältnisse die Frage stellen, ob du deine Lektion gelernt hast. Vielleicht noch nicht? Dann wird es womöglich höchste Zeit.

Das Jahr 1973: Eines mit einer starken Geldentwertung

Das Jahr 1973 ist insofern interessant, als es sich dabei um einen Zeitraum handelte, der historisch für eine starke Geldentwertung gesorgt hat. Bemerkenswerte Parallele: Eine Ölkrise ist damals Anlass dafür gewesen. Auch jetzt sind es steigende Preise für fossile Brennstoffe, die unter anderem die Inflation anheizen.

In der Quintessenz hat es dazu geführt, dass im Jahr 1973 die relative Geldentwertung bei 2,7 % lag hat. Ein Niveau, das deutlich über dem anvisierten Zielkorridor der Zentralbanken liegt. Immerhin visieren die Währungshüter ein Niveau von ca. 2 % beziehungsweise knapp darunter an. Wie es derzeit in der Wirtschaftspresse heißt, könnte dieses Jahr mit einem Inflationsniveau von 2,4 % an diese Zeiten heranreichen.

Dabei ist es jetzt eine Mischung aus Negativzinsen und Inflation, die zur Geldentwertung führt. Ob es dabei bleibt? Oder ob sich die Zeiten bessern? Eine interessante Frage. Jedenfalls könnte das Jahr 1973 ein Zeitraum sein, der lehrreich für dich als Sparer und Investor ist. Zumindest, wenn du damals bereits deine Lektion gelernt hast.

Es gilt, selbst vorzusorgen!

Foolishe Investoren mit Blick auf das Jahr 1973 können feststellen: Die Geschichte wiederholt sich. Auch Inflation ist ein Thema, das hin und wieder mal aufkommt. Neu ist, das Negativzinsen dazukommen. Der Mechanismus ist jedoch ziemlich ähnlich. Wobei die negativen Zinsen absolut dazu führen, dass du einen Anteil von deinem Vermögen verlierst.

Beide Dinge benötigen aber eines: Nämlich einen Ausgleich in Form von Rendite. Wer jetzt als Sparer sein Vermögen beschützen möchte, der sollte sich auf die Suche nach Rendite begeben. Aktien oder ETFs können ein solider Weg sein. Wobei du selbst das Zepter in der Hand hast, deinen Chance-Risiko-Mix zu finden. Zwischen konservativen Dividendenaktien, Indexfonds oder auch volatilen Wachstumsaktien gibt es schließlich eine Menge Raum.

Wichtig ist bloß, dass du dich und dein Vermögen schützt. Das Jahr 1973 ist zwar früher oder später ebenfalls vorbeigegangen. So wie auch das Jahr 2021 mit einer womöglich anziehenden Inflation vorübergeht. Trotzdem: Wer nichts verlieren möchte, muss selbst aktiv sein.

Der Artikel Na, hast du deine Lektion aus dem Jahre 1973 gelernt? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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