Nachhaltigkeit im Renditefokus: mit Musterknaben vom Wandel profitieren

Hussam Masri

Werbung. Nachhaltige Investments boomen. Seit Jahren wird mehr und mehr Geld nach ökologischen und sozialen Kriterien angelegt. Um mehr als das Vierzehnfache - von knapp 13 Milliarden Euro auf rund 184 Milliarden Euro - stieg von 2009 bis 2019 das in Deutschland investierte Kapital in nachhaltigen Fonds und maßgeschneiderten Finanzprodukten, so die Daten von FNG (Forum Nachhaltige Geldanlagen). Potenzial ist da, der Anteil nachhaltiger Investments am Gesamtmarkt betrug Ende 2019 lediglich 5 Prozent. Die gute Performance nachhaltiger Aktienindizes in den vergangenen Jahren sowie ein wachsendes Angebot weckt auch Interesse bei Investoren, die dem Thema bislang weniger zugewandt waren. Eine andere Gruppe hingegen kauft aus Überzeugung: Sie agiert im Alltag umweltbewusst und legt ihr Geld bevorzugt nach ethisch-ökologischen Kriterien an.

Die Politik befeuert diesen Trend. Mit dem „Green Deal“ soll Europa zu einer ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft werden, in der ab 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Investoren mitziehen. Sie sollen verstärkt in nachhaltige Technologien und Unternehmen investieren, damit die Industrie wiederum mehr Geld in diese Projekte steckt. In Brüssel wurden dazu bereits eine Reihe von Initiativen verabschiedet, so zum Beispiel die Standardisierung von Fachbegriffen oder die Einführung von einheitlichen Mindest-Ausschlusskriterien. Sie sollen für mehr Transparenz sorgen und das „Green-Washing“, das Anpreisen von vermeintlich ökologischen Investments, verhindern. Denn oft ist es für den Laien schwer zu unterscheiden, ob sich hinter vollmundigen Werbesprüchen auch tatsächlich ein nachhaltiges Investment verbirgt.

Sehr klar ist der nachhaltige Ansatz bei großen renommierten Indexanbietern wie MSCI, die für ihre Indizes alle relevanten Informationen offenlegen. Wichtige Merkmale stehen im Namen, weshalb Bezeichnungen wie ‚MSCI Germany Climate Change ESG Select 4% Decrement Index‘ sperrig und möglicherweise abschreckend wirken. Doch besser mehr Informationen als zu wenig. Und so kompliziert ist es auch wieder nicht:

  • MSCI ist der Indexanbieter;
  • Germany (Deutschland) ist der Markt, in den investiert wird;
  • Climate Change steht für den Fokus auf das Thema Klimawandel;
  • ESG ist die Abkürzung für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Government (Unternehmensführung);
  • Select bedeutet Auswahl, es wird nach festen Regeln aus den Aktien im MSCI Germany ausgewählt;
  • 4% Decrement bezieht sich auf die Indexberechnung. Vom Indexwert wird täglich ein kleiner Abschlag vorgenommen, der sich auf 4 Prozent jährlich summiert. Im Gegenzug dafür rechnet MSCI die von den Unternehmen ausgezahlten Nettodividenden dem Index hinzu, was den Wert des Index steigert.

Das Kürzel ESG (Environment, Social, Government) ist ein international anerkannter Standardbegriff für nachhaltige Anlagen. ESG-Investments folgen nicht allein ökologischen Kriterien, auch Faktoren wie Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter, Einhaltung der Menschenrechte, Produktqualität und -sicherheit oder Unternehmensethik, Wettbewerbspolitik, Risikomanagement, etc. spielen eine Rolle.

Firmen, die diese Ansätze berücksichtigen, sind in der Regel langfristig erfolgreicher als jene, die sie nicht beachten. Daher werden in den MSCI Germany Climate Change ESG Select 4% Decrement Index nur Aktien aufgenommen, die den Mindestkriterien der ESG-Ratings von MSCI gerecht werden. Darüber hinaus wird auch das Engagement jeder Gesellschaft hinsichtlich des Klimawandels bewertet und bestimmt die Indexgewichtung der Aktie. In dem Index stecken mehr als 50 große und mittelgroße Firmen. Hersteller von Atomwaffen oder Betreiber von Atomkraftwerken sind generell ausgeschlossen. Dagegen können Aktiengesellschaften, die Geschäfte in den umstrittenen Branchen Rüstungsgüter, Tabak und Kohle tätigen, in den Index aufgenommen werden, sofern der Umsatz dieser Bereiche 10 Prozent (Rüstungsgüter) beziehungsweise 5 Prozent (Tabak, Kohle) nicht übersteigt. Ebenfalls außen vor bleiben Firmen, die gegen die Prinzipien des ‚UN Global Compact‘ verstoßen. Darunter fallen zum Beispiel Kinderarbeit oder die Missachtung der Menschenrechte.

Doch welche Unternehmen erfüllen die Kriterien? Die höchsten Anteile im Index haben derzeit SAP, Allianz, Adidas, BASF, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Infineon, Münchener Rück, Vonovia und Siemens. Es sind aber auch Titel aus der zweiten Reihe vertreten, wie zum Beispiel Knorr-Bremse und Kion Group.

Eine Investmentalternative zu diesen Einzelaktien sind Express -Zertifikate auf den diversifizierten Klimawandel-Index. Anleger, die ein Engagement erwägen, sollten grundsätzlich eine positive Einschätzung für deutsche Aktien haben. Die Express -Zertifikate Relax bieten die Möglichkeit, die eigene Strategie mit einer eventuell vorzeitigen Rückzahlung, hohen potenziellen Zinsen sowie einem endfälligen Puffer umzusetzen.

4,10 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 40 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank Express-Zertifikat Relax 04/2027 bezogen auf den MSCI Germany Climate Change ESG Select 4% Decrement (WKN DK0ZK8) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (100,00 Euro) zuzüglich des entsprechenden Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im April 2027 die maximale Auszahlung von 124,60 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (60,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger statt des Nennbetrags ein Rückzahlungsbetrag entsprechend der Wertentwicklung des gesunkenen MSCI Germany Climate Change ESG Select 4% Decrement Index ausgezahlt. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 25.01.2021 bis 12.02.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Sie möchten die Kolumne und weitere Informationen zu DekaBank-Zertifikaten zukünftig gern direkt per Mail erhalten? Dann melden Sie sich gleich für unseren Zertifikate-Newsletter an: unter https://www.deka.de/zertifikate/newsletter-anmeldung

Disclaimer: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potentiellen Anlegern empfohlen den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potentiellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-I-20“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK0ZK88_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

 

 

Vierfach ausgezeichnet – das Zertifikategeschäft der DekaBank. Die Top-Platzierungen bei den wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Zertifikate-Markt unterstreichen die hervorragende Qualität des DekaBank-Zertifikate-Angebots. Mehr Informationen unter www.scope-awards.com/award-2021/zertifikate/gewinner1 sowie unter www.zertifikateawards.de

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

News-Archiv

weitere News
Stammdaten
Name:
DekaBank Deutsche Girozentrale
Adresse:
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt am Main
E-Mail:
service@deka.de
Info-Telefon:
(069) 71 47 – 652
Internet:
https://www.deka.de/zertifikate
Emittentenprofil

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Als zentraler Dienstleister bündelt sie Kompetenzen in Asset Management und Bankgeschäft – als Vermögensverwalter, Finanzierer, Emittent, Strukturierer und Depotbank. Die Deka-Gruppe ist einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland.

In enger Kooperation mit den Sparkassen als exklusiven Vertriebspartnern bietet die Deka-Gruppe privaten und institutionellen Investoren ein breites Spektrum von Anlageinstrumenten – von Basisprodukten der strukturierten Geldanlage bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen und Dienstleistungen zur Umsetzung individueller Anlagestrategien in unterschiedlichen Marktszenarien.

Die feste Verankerung der DekaBank im weltweit größten Finanzverbund, der Sparkassen-Finanzgruppe, zeigt sich nicht nur in der engen Zusammenarbeit im Vertrieb – sie wird zusätzlich durch die Anteilseignerstruktur dokumentiert: Die deutschen Sparkassen sind alleinige Eigentümer der DekaBank.

Die Wurzeln der Deka-Gruppe reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. 2018 feierte die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

Kurs zu MSCI GERMANY (GDTR, UHD) Index

  • 4.686,34 Pkt.
  • +0,28%
09.04.2021, 16:00, außerbörslich