Netflix’ Erfolgsrezept: Regionalen Content globalisieren & FOMO

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Netflix ist zurück in der Erfolgsspur. Mit Blick auf die jüngsten Zahlen und die Prognosen für das vierte Quartal erkennen wir, dass das Nutzerwachstum wieder stimmt. Auch wenn die Aktie sich danach uneinheitlich präsentiert hat: Operativ zeigt einiges in die richtige Richtung.

Netflix’ Erfolgsrezept: Regionalen Content globalisieren & FOMO

Was ist das Erfolgsrezept der Netflix-Aktie mit Blick auf die jüngsten Quartalszahlen? Natürlich können wir Schlagwörter wie Squid Game aanführen, das einen regelrechten Hype ausgelöst hat. Vielleicht auch, dass wir mit dem Herbst wieder in eine Phase eintreten, in der Verbraucher mehr streamen.

Für einen Analysten oder Redakteur können wir den Erfolg des Streaming-Platzhirschen jedoch auf zwei Faktoren herunterbrechen: regionalen Content zu globalisieren. Sowie zeitgleich auch eine Prise Fear of Missing out, kurz FOMO. Wobei das nicht die Aktie, sondern möglicherweise auch den Content betrifft.

Netflix: Globalisieren & FOMO?

Netflix hat mit seinem jüngsten Quartal wirklich erneut gezeigt, dass Wachstum auch nach Jahren im Streaming-Markt möglich ist. Vielleicht vorab der Hinweis: Aufgrund eines Quartalszahlenwerks sollte man nicht zu tiefe Rückschlüsse ziehen. Das gilt sowohl im Positiven, als auch im Negativen. Aber trotzdem ist Ursachenforschung stets ein wichtiger Bestandteil des Foolishen Investierens.

Wie die US-Ausgabe von Yahoo Finance jedenfalls zusammengefasst hat, könnte dieser Erfolg daran liegen, dass Netflix das Potenzial besitzt, regionalen Content zu einem Erfolg zu machen. Squid Game sei ein Beweis dafür, dass südkoreanische Produktionen rund um den Planeten Erfolge feiern können. Das Konzentrieren auf viele Inhalte in der Breite führe zu Überraschungserfolgen und dieses Rezept sei auch auf andere Formate abstrahierbar.

Zudem gebe es auf der Streaming-Plattform eine gehörige Position Fear of Missing out. Gerade aufgrund solch spannender Formate ziehe es viele Verbraucher auf die Plattform. Achtungserfolge wie Squid Game würden neue Streamer auf die Plattform locken. Möglicherweise besitzt Netflix auch hier einen gewissen Charme für Verbraucher.

Eine These

Im Endeffekt können wir dem verhalten optimistisch zustimmen. Ein Erfolg wie Squid Game führt dazu, dass Netflix in der Diskussion ist. Sowie auch, dass sich einige Zuschauer für den Streaming-Dienst oder diese Inhalte interessieren und anmelden. Fear of Missing out, also die Angst, etwas zu verpassen, kann daher ein Merkmal sein. Zudem ist es auch positiv, dass es der Streaming-Platzhirsch konsequent schafft, solche Erfolge zu liefern. Auch Stranger Things dürfen wir in diesem Kreis nennen. Wobei der internationale Content-Markt gerade im westlichen Raum weitere Überraschungen liefern könnte.

Was mir jedoch zu kurz kommt, ist der Vergleich. Wenn Netflix Content globalisieren kann und einen FOMO-Effekt besitzt, was ist mit der Konkurrenz? Walt Disney muss beispielsweise mit einem Star-Wars-Inhalt nicht erst darauf wetten, dass man diesen Content internationalisieren kann. Ein Verpassen kommt für hartgesottene Fans ebenfalls nicht infrage. Ähnliches gilt zudem für das Marvel-Universum.

Ob diese Eigenschaften von Netflix daher das Merkmal einer Investitionsthese sein sollten, bleibt für mich dahingestellt. Trotzdem: Bemerkenswert ist dieser internationale Achtungserfolg definitiv. Weitere solche Formate könnten die Streaming-Gemeinschaft ebenfalls begeistern.

Der Artikel Netflix’ Erfolgsrezept: Regionalen Content globalisieren & FOMO ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Walt Disney. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Netflix und Walt Disney.

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