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Netflix & Spotify: Können die Platzhirsche dem Druck von Amazon, Apple und Walt Disney standhalten?

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Sie waren die gefeierten Stars ihrer Branche: Netflix und Spotify! Mittlerweile geraten die beiden Streamingdienste allerdings durch die Konkurrenz immer mehr unter Druck. Erst bekam Netflix den Einstieg von Walt Disney in den Streaming-Markt deutlich zu spüren und Montag war Spotify an der Reihe.

Netflix & Spotify: Können die Platzhirsche dem Druck von Amazon, Apple und Walt Disney standhalten?

Amazon greift an

Der US-Riese ändert seine Strategie im Musik-Streaming und greift damit Spotify frontal an. Amazon verkündete am Montag, dass der US-Konzern ab sofort auch eine kostenlose Variante seines Musik-Streamingdienstes auf den Markt bringt, die Smartphones und Tablets abrufbar ist. Der „neue“ Dienst kann somit über Android, iOS und den Fire-TV Stick genutzt werden. Der US-Tech-Gigant ändert damit seine Strategie im Bereich Musik. Bislang gab es den Streamingdienst von Amazon nur kostenpflichtig. Jetzt gibt es eine werbefinanzierte kostenlose Nutzungsmöglichkeit. Das Modell ähnelt dem von Spotify. Über die kostenlose Variante wird der Nutzer angelockt und dann kann er seinen Account nach Geschmack kostenpflichtig upgraden.

Netflix durch Apple TV+ und Disney + schwer unter Druck

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Der Start von Apples TV-Streamingdienstes hat den Platzhirschen der Branche nicht so sehr belastet. Erst der Markteintritt von Walt Disney hat die Aktie erzittern lassen. 10 Millionen Abonnenten am ersten Tag, das ist mal ein Wort von Disney. Das Papier des Unterhaltungskonzerns schoß nach bekanntgabe der Zahlen kräftig in die Höhe und die Netflix-Aktie hatte an den Zahlen kräftig zu knabbern, besonders da der Streaming-Dienst-Pionier schon bei den Q3 Zahlen mit dem Abonnentenzahlen auf dem US-Markt die Erwartungen deutlich verfehlt hatte. Anfang märz 2020 soll Disney dann auch in Deutschland und weiteren europäischen Ländern empfangbar sein. Das dürfte Netflix weiter schwer zu schaffen machen, da Disney + mit seinen Zeichentrickfilmen besonders Familien ansprechen dürfte und für Star Wars und Marvel Fans ein absolutes muss ist.

Die Macht ist mit der Konkurrenz

Während Walt Disney mit seiner ganzen Filmmaschinerie ein gewaltiges Pfund in die Waagschale wirft, haben Apple und Amazon auch noch schlagkräftige Argumente. Die beiden Tech-Giganten können mit Paketen punkten. Sowohl Apple, als auch Amazon können TV- und Musik-Streaming in einem Abo anbieten. Das Musik-Angebot dürfte sich dabei nicht sonderlich von Spotify unterscheiden. Bekommen die Kunden dann für relativ „kleines Geld“ noch das TV-Streaming von Apple oder Amazon dazu, dann könnte es für Netflix und Spotify noch enger werden.

Wettbieten um die Platzhirsche?

Sollten die Kurse von Netflix und Spotify weiter absacken, dann könnten beide Platzhirsche ihrer Branchen schnell zu begehrten Objekten werden. Sollten Apple und Amazon ihre Streaming-Dienste in ein Paket packen, dann könnte Walt Disney schnell kontern und sich Spotify einverleiben. 248 Millionen Nutzer weltweit, wovon 113 Millionen Zahlen, dürften Walt Disney sicherlich interessieren und eine Übernahme könnten Micky Mouse & Co sicherlich locker stemmen.

Ähnliches gilt für Netflix. Apple hat sicherlich genügend Dollar auf der hohen Kante, um sich den Streaming-Dienst-Pionier einzuverleiben. Apple hätte damit nicht nur eine große Anzahl neuer Abonnenten gewonnen, sondern auch eine ganze Reihe an Filmrechten, sowie die Produktionsstätten von Netflix. Vielleicht würde bei einem solchen Schachzug auch Amazon nicht tatenlos zusehen und sich bei einer möglichen Übernahme durch Apple einmischen.

Schutz durch Kooperation?

Eine weitere Lösung könnte sich noch anbieten. Netflix und Spotify gehen zusammen. Somit könnten die beiden Platzhirsche ebenfalls ein gutes Angebot im Bereich TV- und Musik-Streaming schnüren und ihre Abonnenten stärker an sich binden.

Die Spekulationen rund um Netflix und Spotify sind nicht wirklich neu, aber die Entwicklung zeigt einfach, dass für die beiden Streaming-Pioniere auf sich allein gestellt, sehr schwierige Zeiten anbrechen.

Von Markus Weingran

Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com

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