Netzagentur legt Betreibern im Juli Details zur künftigen Verzinsung vor

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Die Bundesnetzagentur will den Betreibern von Strom- und Gasnetzen in wenigen Wochen Einzelheiten zu der künftigen Verzinsung ihrer Investitionen vorlegen.

Die Behörde werde im Juli die Gutachten zur Bestimmung des Zinssatzes veröffentlichen und dem Markt Gelegenheit zur Stellungnahme geben, kündigte ein Sprecher der Bonner Behörde am Freitag an. "Eine Entscheidung zur Höhe des Eigenkapitalzinssatzes und insbesondere des sogenannten Wagniszuschlags ist noch nicht gefallen."

Die Branche befürchtet eine deutliche Senkung der Verzinsung. Für die Verbraucher könnte dies entlastend wirken, da die Kosten über die Netzentgelte auf sie abgewälzt werden. Das "Handelsblatt" berichtete, Netzagentur-Chef Jochen Homann wolle den Satz auf 4,59 Prozent von derzeit 6,9 Prozent senken. Die Regelung betrifft Hunderte Netzbetreiber, darunter auch börsennotierte Unternehmen wie E.ON. "Für uns ist wichtig, dass der Netzausbau weiter vorangetrieben wird", sagte ein Unternehmenssprecher. Dies müsse ausreichend vergütet werden. "95 Prozent der Erneuerbaren Energien geht in die Verteilnetze. Das ist auch bei uns der Fall."

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