Netzwerkausrüster Ericsson wächst im Schlussquartal - höhere Dividende geplant

dpa-AFX

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat schwächere Geschäfte in Nordamerika im vierten Quartal durch Wachstum in anderen Märkten wettmachen können. Weil es vor allem im Nahen Osten und Nordostasien gut lief, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 66,4 Milliarden Kronen (rund 6,3 Milliarden Euro), wie der Konzern am Freitag in Stockholm bei der Vorlage der Jahresbilanz mitteilte. Auf vergleichbarer Basis und um Währungseffekte bereinigt stiegen die Erlöse allerdings nur um einen Prozent.

Bei der von Analysten und Investoren viel beachteten Bruttomarge konnte der Nokia -Rivale im letzten Jahresviertel ebenfalls zulegen. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg sie um 5,1 Prozentpunkte auf 37,1 Prozent. Damit lagen die Schweden bei beiden Werten im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 4,5 Milliarden Kronen für Ericsson zu Buche, nach einem Verlust von 6,5 Milliarden Kronen im Vorjahr.

Konzernchef Börje Ekholm blickte zufrieden auf das vergangene Jahr zurück, in dem der Netzwerkausrüster Umsatz, operatives Ergebnis und Nettogewinn steigern konnte. Ericsson profitierte von der starken Nachfrage nach der neuen 5G-Mobilfunktechnik. Das Unternehmen sei auf Kurs, seine Ziele für das laufende Jahr 2020 und 2022 zu erreichen, befand Ekholm. Der Fokus auf steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung in Verbindung mit operativer Effizienz zahle sich aus.

Während die Erlöse im Gesamtjahr um 8 Prozent und auf vergleichbarer Basis um 4 Prozent auf 227,2 Milliarden Kronen stiegen, kletterte das um Restrukturierungskosten bereinigte operative Ergebnis um über ein Fünftel auf 11,4 Milliarden Kronen. Die bereinigte Bruttomarge legte um 2,3 Prozentpunkte auf 37,5 Prozent zu. Nach einem Fehlbetrag von 6,3 Milliarden Euro im Vorjahr stand unter dem Strich nun ein Gewinn von 1,8 Milliarden Kronen.

Um die Aktionäre am Unternehmenserfolg zu beteiligen, sollen sie eine um 0,50 Kronen erhöhte Dividende von 1,50 Kronen je Anteilsschein erhalten./eas/nas/fba

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