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Nichts Neues für die Börsen

DEKA
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Wochenrückblick: Eine recht datenarme Woche bot für die Finanzmärkte keine nennenswerten Impulse hinsichtlich der Konjunkturperspektiven. Bei nur spärlichen frisch gemeldeten Indikatoren hätten die geopolitischen Themen den Börsen eine Richtung geben können: Quasi täglich gab es neue Wasserstandsmeldungen zu den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Im Fernsehen konnte man sich ein Bild machen, wie die Anhörungen zur Ukraine-Affäre für den US-Präsidenten Trump laufen und wie sich der britische Regierungschef Johnson im Wahlkampf schlägt. An den Börsen nahm man dies alles indes gelassen und mithin ohne erwähnenswerte Bewegung in der Wochenbilanz. Im Tagesverlauf gab es hingegen teilweise beträchtliche Ausschläge und Gegenbewegungen, diese waren dann aber maßgeblich positionsgetrieben und nicht fundamental begründbar.

Aktien: In der letzten Woche setzte sich die Konsolidierung weiter fort. Verschiedene Nachrichten und Spekulationen um die Handelsgespräche zwischen den USA und China sorgten für etwas Bewegung, aber nicht für nachhaltige Impulse: Vorübergehende Kursgewinne wurden schnell wieder abverkauft, Kursverluste zeitnah als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Am Freitag zeigten die Einkaufsmanagerindizes für Euroland zwar eine klare Verbesserung für das verarbeitende Gewerbe an, diese wurde aber von einem enttäuschenden Rückgang bei den Dienstleistungen überkompensiert. Von Seiten der Notenbanken gab es keine neuen Impulse. EZB und die US-Notenbank warten weiter ab, wie sich ihre jüngsten Maßnahmen auswirken. Diese Woche dürfte abseits der Gespräche zwischen den USA und China erneut ruhig werden. Für einige Länder werden insbesondere Inflationsdaten gemeldet. Die Marktauswirkungen hierauf sind meist gering.

Renten: Die Konjunkturdaten aus der Eurozone unterstreichen die Sicht, dass zwar der Tiefpunkt des Zyklus durchschritten ist, die Situation aber fragil bleibt und im kommenden Jahr kaum mehr als Stagnation beim Bruttoinlandsprodukt zu erwarten ist. In diesem Umfeld ist das Aufwärtspotential für Renditen begrenzt, und auch die Rede von EZB-Chefin Lagarde vom Freitag bestätigte diesen Eindruck. Gleichzeitig sollte ohne erneute Spekulationen auf weitere geldpolitische Lockerungen in den USA und der Eurozone das Potential für weitere Renditerückgänge begrenzt sein, und mit -0,35 % sollte die 10-jährige Bundrendite nahe des unteren Rands der Handelsspanne stehen. Aufgrund von Thanksgiving am Donnerstag in den USA wird die Marktliquidität in der zweiten Wochenhälfte begrenzt sein.

Rohstoffe / Währungen: Die Bestätigung für eine Bodenbildung bei der globalen Konjunkturentwicklung heißt übersetzt auf die Rohstoffmärkte: steigende Ölpreise und fallende Goldpreise. Wenngleich die Preisbewegungen nicht stark waren, die Richtung stimmte. Auch bei den Währungen brachte die daten- und ereignisarme vergangene Woche nur wenige Ausschläge, wobei der Euro gegenüber dem US-Dollar etwas an Wert einbüßte, gegenüber dem Schweizer Franken hingegen an Wert gewann.

Wochenausblick: In dieser Woche dürften mal wieder die Konjunkturdaten Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Für die Aktien- und Anleihemärkte gilt, dass sie sich nach Bestätigung für eine Bodenbildung in der Konjunktur und das Ende von Prognoserevisionen nach unten sehnen. Nach der weiteren Stabilisierung des ifo-Geschäftsklimas am Montag dürfte die Wirtschaftsstimmung in Euroland am Donnerstag die Marktstimmung prägen. Ab Wochenmitte richtet sich zudem der Blick auf die Inflationsentwicklung in den USA und in der Eurozone. Etwas festere Preisdaten würden den Marktteilnehmern ebenso gefallen wie der Europäischen Zentralbank, die seit Jahren ihrem Inflationsziel hinterherhinkt.


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13.12.2019, 23:14, Deutsche Bank Indikation