Nur eine fristgerechte Klage nützt

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Pendeln zwischen Erst- und Zweitwohnsitz, Miete im Ausland, berufsbedingter Umzug: In der Steuererklärung können Steuerpflichtige solche Auslagen in der Regel anbringen. Doch was, wenn das Finanzamt bestimmte Kosten einmal nicht gelten lässt und auch ein Einspruch nichts bringt?

In der sogenannten Einspruchsentscheidung kann das Finanzamt nicht nur das Ansinnen des Steuerpflichtigen ablehnen, sie kann die Einkommenspositionen nun auch schärfer bewerten, im schlimmsten Fall eine höhere Einkommensteuer verlangen. Dann hilft nur noch Klage vor dem Finanzgericht.

Allerdings sollte, wer diesen Schritt gehen will, penibel die Fristen beachten. Nur einen Monat lang hat der Steuerpflichtige Zeit, gegen die Ablehnung seines Einspruchs vorzugehen. Lässt der Steuerpflichtige diese Frist auch nur um einen Tag verstreichen, muss er die Verspätung sehr gut begründen.

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