OECD - Globale Steuerreform würde Staaten hohe Zusatzeinnahmen bescheren

Reuters

Berlin (Reuters) - Die Industriestaaten-Organisation OECD geht im Falle einer Einigung auf eine globale Steuerreform von deutlich höheren Einnahmen aus.

OECD - Globale Steuerreform würde Staaten hohe Zusatzeinnahmen bescheren

Es seien weltweit 100 Milliarden Dollar pro Jahr an zusätzlichen Einnahmen aus der Körperschaftsteuer wahrscheinlich, sagte OECD-Steuerexperte David Bradbury am Donnerstag. Konzerne würden deutlich seltener als bisher Gewinne in Steueroasen verschieben können. "Die Arbeiten sind aber noch vorläufig." Es gebe noch keine Einigung.

137 Länder wollen sich unter Federführung der OECD bis zum Jahresende auf eine weltweite Steuerreform verständigen. Damit sollen die Regeln an das Digitalzeitalter angepasst werden. Viele multinationale Unternehmen zahlen dank geschickter Gewinnverlagerungen vergleichsweise wenig Steuern - buchen Profite zum Beispiel in Luxemburg oder Irland, obwohl die Umsätze in Frankreich oder Indien erzielt wurden. Das soll künftig weniger lukrativ sein - durch eine globale Mindeststeuer und neue Regeln, welches Land Internetfirmen wie stark besteuern darf. Die Zeit drängt, weil mehrere Länder nicht mehr länger warten und eigene Digitalsteuern einführen wollen - Großbritannien zum Beispiel.

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