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Öl-Staaten drosseln Fördermengen deutlich

Reuters

Wien/London (Reuters) - Die Opec und andere Förderstaaten verschärfen ihre seit Jahren geltende Produktionsbremse, mit der sie die Ölpreise hoch halten wollen.

Der russische Energieminister Alexander Nowak sagte am Donnerstag, ein Gremium seiner Kollegen aus verschiedenen Exportländern empfehle eine Drosselung der Ölförderung um weitere 500.000 Barrel pro Tag (bpd) in den ersten drei Monaten 2020. Russland führt die Fraktion von Ölförderstaaten an, die nicht der Organisation Erdölexportierender Länder (Opec) angehören. Am Donnerstag und Freitag beraten Vertreter beider Lager (Opec+) in Wien über neue Förderquoten. Die vorgeschlagene Reduktionen ist eine der größten seit Jahren.

Zusammen mit der schon geltenden Produktionsdrosselung von 1,2 Millionen bpd würde mit der Empfehlung der Energieminister die weltweite Ölversorgung um 1,7 Prozent verringert. "Wir sehen wirklich einige Risiken der Überversorgung im ersten Quartal", sagte Nowak zur Begründung und führte den drohenden Überschuss auf eine saisonal bedingt geringere Öl-Nachfrage zurück. Die Opec+ haben ihre Produktionsbremse 2017 gestartet, um auf die wachsende Förderung von Schiefergas in den USA zu reagieren.

Das Treffen in Wien hinterließ Spuren auf den Ölmärkten. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 63,56 Dollar je Barrel (159 Liter).

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17.01.2020, 19:42, Deutsche Bank Indikation
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